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Immer mehr ambulante Ärzte suchen Angestelltenverhältnis

Schwerin  

Immer mehr ambulante Ärzte suchen Angestelltenverhältnis

20.03.2019, 16:53 Uhr | dpa

Immer mehr ambulante Ärzte suchen Angestelltenverhältnis. Ein Arzt hält ein Stethoskop

Ein Arzt hält ein Stethoskop in der Hand. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Immer mehr niedergelassene Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern geben die Selbstständigkeit auf und lassen sich bei Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) anstellen. Von 2012 bis 2016 seien rund 180 Arztsitze im Nordosten in Anstellungen überwiegend in MVZ umgewandelt worden, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) am Mittwoch mit.

Inzwischen sei jeder fünfte ambulant tätige Arzt und Psychotherapeut angestellt. Die KVMV sieht die Entwicklung kritisch. Die Vielfalt und der Wettbewerb in der ambulanten Versorgung gingen verloren, erklärte die Organisation. Rund die Hälfte der 67 MVZ mit zusammen 374 Ärzten in Mecklenburg-Vorpommern sei in der Hand von Klinikkonzernen oder Kapitalgesellschaften.

Viele Ärzte scheuen den Angaben zufolge ein Dasein als niedergelassener Arzt. In einer bundesweiten Untersuchung der Universität Trier aus dem Jahr 2017 äußerten demnach gut zwei Drittel der Befragten die Sorge vor wirtschaftlichen Zwängen und vor Bürokratie. Die KVMV forderte die Politik auf, die Rahmenbedingungen für niedergelassene Ärzte zu verbessern.

Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) verteidigte die MVZ. Gerade für Berufsanfänger sei es ein Vorteil, kein hohes finanzielles Risiko bei ihrem Start tragen müssen, sagte er am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Parchim laut Pressemitteilung. Auch Gemeinden könnten als Arbeitgeber auftreten. Individuelle Lösungen seien gefragt. "Wir müssen als Flächenland unseren eigenen Weg finden", sagte Glawe. Nach Angaben der KVMV sind derzeit 143 Hausarztstellen im Nordosten unbesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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