Sie sind hier: Home > Regionales >

Jenoptik-Chef sieht Stopp für Streckenradar gelassen

Jena  

Jenoptik-Chef sieht Stopp für Streckenradar gelassen

21.03.2019, 01:17 Uhr | dpa

Jenoptik-Chef sieht Stopp für Streckenradar gelassen. Stefan Traeger

Stefan Traeger spricht auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens. Foto: Bodo Schackow (Quelle: dpa)

Der Stopp für das bundesweit erste Streckenradar-System in Niedersachsen hat nach Vorstandsangaben keine großen Auswirkungen auf das Geschäft der Jenoptik AG als Hersteller. "Das Urteil wird uns in der Geschäftsentwicklung 2019 nicht besonders tief treffen", sagte der Vorstandsvorsitzende des TecDax-Konzerns, Stefan Traeger, am Donnerstag in Jena. Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover Mitte März liege die Entscheidung nun bei der Politik. "Wir werden jetzt abwarten, was in Deutschland passiert."

In anderen Ländern, darunter Österreich und der Schweiz, sei Streckenradar erfolgreich zur Tempokontrolle auf Straßen und Autobahnen im Einsatz. "Das ist eine Technik im Bereich Verkehrssicherheit, die wir schon länger haben, und die weltweit im Einsatz ist", sagte der Jenoptik-Chef. Ermittelt wird bei diesem System mit Lasern und Kameras die Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen auf einer definierten Strecke. Dafür werden die Kennzeichen aller vorbeifahrenden Fahrzeuge erfasst und bei Einhaltung des Tempolimits nach Ausfahrt automatisch gelöscht.

Das Verwaltungsgericht in Hannover hatte entschieden, dass die etwa 2,2 Kilometer lange Teststrecke an der Bundesstraße 6 bei Laatzen unrechtmäßig in Betrieb gegangen sei. Sie wurde daraufhin abgeschaltet. Niedersachsens Innenministerium erklärte danach, mit dem im Mai zur Verabschiedung vorgesehenen neuen Polizeigesetz eine Rechtsgrundlage schaffen zu wollen.

Jenoptik erhielt nach eigenen Angaben im November 2018 die deutsche Zulassung für das Streckenradar durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. Ein Bereich des Thüringer Optik- und Elektronikkonzerns ist auf Anlagen zur Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung im Straßenverkehr spezialisiert. Sein Umsatz betrug im vergangenen Jahr etwa 117 Millionen Euro bei einem Konzernumsatz von rund 835 Millionen Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe