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Europäisches Konsortium: VW will mehr Batteriezellforschung

Wolfsburg  

Europäisches Konsortium: VW will mehr Batteriezellforschung

21.03.2019, 12:11 Uhr | dpa

Europäisches Konsortium: VW will mehr Batteriezellforschung. Batterie für Elektroauto

Die Batterie einer neuen Version des Renault-Elektroautos "Zoe" wird gezeigt. Foto: Uli Deck/Archiv (Quelle: dpa)

Volkswagen und Partner aus sieben EU-Staaten wollen gemeinsam die Forschung zu Batteriezellen für E-Autos voranbringen. Dazu schlössen sich die Partner aus Industrie und Forschung zum neuen Konsortium "European Battery Union" (EBU) zusammen, teilte Volkswagen am Donnerstag mit. Ziel sei, ab 2020 umfassende Kompetenzen bei der Batteriezellfertigung aufzubauen. Dabei gehe es sowohl um Rohstoffabbau sowie die Erforschung von Zelltechnologie und -fertigungsprozessen bis hin zum Recycling von E-Auto-Akkus. Zuvor hatten sich VW, Daimler und BMW im Streit um den Antrieb der Zukunft auf die E-Mobilität geeinigt.

Das Konsortium, das von Volkswagen und dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt geführt werde, will sich den Angaben zufolge an der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ausgelobten Förderung der industriellen Fertigung von Batterien beteiligen. Zuvor hatte Volkswagen bereits für den Bau einer Batteriezellenfabrik in Deutschland Fördergelder des Bundes beantragt.

Insgesamt haben nach früheren Angaben des Wirtschaftsministeriums mehr als 30 Unternehmen Interesse an einer Förderung. Darunter seien neben Autoherstellern auch Zulieferer, Batteriehersteller, Chemieunternehmen sowie Rohstoff- und Recyclingunternehmen. Altmaier hatte angekündigt, der Bund wolle den Aufbau einer Batteriezellfertigung mit insgesamt bis zu einer Milliarde Euro fördern. Europa hinkt bei der Fertigung von Batteriezellen für E-Autos vor allem Asien hinterher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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