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Weniger Privatpleiten in NRW: Ruhrgebiet bleibt schwierig

Düsseldorf  

Weniger Privatpleiten in NRW: Ruhrgebiet bleibt schwierig

21.03.2019, 13:59 Uhr | dpa

Weniger Privatpleiten in NRW: Ruhrgebiet bleibt schwierig. Ein Insolvenzantrag

Ein Kugelschreiber zeigt auf einen Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Foto: Alexander Heinl/Archiv (Quelle: dpa)

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt hat in Nordrhein-Westfalen - wie in ganz Deutschland - für weniger Privatpleiten gesorgt. NRW-weit meldeten im vergangenen Jahr gut 22 300 Menschen eine Privatinsolvenz an - 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Für Nordrhein-Westfalen ist das der niedrigste Stand seit 2005. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Schuldenbarometer der Hamburger Auskunftei Crifbürgel hervor.

"Der erneute Rückgang der Privatinsolvenzen liegt vorrangig an der weiterhin guten Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung bei den Privatpersonen", sagte Crifbürgel-Geschäftsführer Christian Bock. Arbeitslosigkeit gilt als eine der Hauptursachen für Privatpleiten.

Im bundesweiten Vergleich liegt NRW mit 125 Privatpleiten pro 100 000 Einwohnern auf Platz neun der 16 Bundesländer und damit im Mittelfeld. Der bundesweite Schnitt lag bei 107 Privatpleiten. Deutlich besser als NRW sind Baden-Württemberg und Bayern mit nur gut 70 Privatinsolvenzen. Wesentlich mehr Privatpleiten pro 100 000 Einwohner verzeichneten das Saarland, Niedersachsen und Bremen.

Allerdings gibt es im strukturschwachen Ruhrgebiet, das mit dem Wandel von der Schwerindustrie zur Dienstleistung kämpft, weiter Probleme. So belegte Gelsenkirchen mit 223 Privatpleiten je 100 000 Einwohner unter den Großstädten den bundesweit zweitschlechtesten Wert nach Mannheim. Teils weit über dem NRW-Durchschnitt liegt die Zahl der Privatpleiten auch in Dortmund (189), Duisburg (149) und Essen (138).

Bundesweit knapp 60 Prozent der Privatpleiten des vergangenen Jahres wurden von Männern angemeldet. Das liege auch daran, dass im Fall einer Familieninsolvenz oft Männer als Hauptverdiener und damit als Verantwortliche für den Haushalt gelten, hieß es in der Studie.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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