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Vier Standorte des Autozulieferers Schaeffler auf der Kippe

Herzogenaurach  

Vier Standorte des Autozulieferers Schaeffler auf der Kippe

21.03.2019, 16:08 Uhr | dpa

Vier Standorte des Autozulieferers Schaeffler auf der Kippe. Fahnen mit dem Schriftzug von Schaeffler

Fahnen mit dem Schriftzug von Schaeffler. Foto: Daniel Karmann/Archiv (Quelle: dpa)

Der Autozulieferer Schaeffler stellt vier deutsche Standorte mit 600 Beschäftigten auf den Prüfstand, darunter zwei in Nordrhein-Westfalen. Betriebsrat und IG Metall kündigten am Donnerstag Widerstand an. Betriebsratschef Norbert Lenhard sagte: "Wir erwarten vom Management, dass die notwendigen Veränderungen ohne Standortschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden."

Schaeffler hatte angesichts deutlich schwächerer Geschäfte angekündigt, in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abzubauen. Die ersten Maßnahmen beträfen die Standorte Kaltennordheim in Thüringen und Hamm in Rheinland-Pfalz sowie in Nordrhein-Westfalen die Standorte Unna und Steinhagen (bei Bielefeld), sagte eine Unternehmenssprecherin in Herzogenaurach. Schaeffler wolle Kündigungen und Schließungen möglichst vermeiden. Es gebe auch Verkaufsgespräche. Produktion könne aber auch ins Ausland verlagert werden.

Der stellvertretende Aufsichtsratschef Jürgen Wechsler sagte: "Gegen einen Kahlschlag bei Schaeffler werden wir Widerstand leisten." Zu den weiteren Wellen, die in der Autosparte bis 2025 aufgesetzt werden sollen, habe der Vorstand noch nichts gesagt.

Schaeffler baut Kupplungssysteme, Getriebeteile, Nockenwellenversteller und andere Teile und ist von der Umstellung auf Elektroautos betroffen. Das Unternehmen hat 26 Standorte in Deutschland.

Der bayerische IG-Metall-Chef Johann Horn sagte: "Damit ist klar, dass alle Standorte von der Transformation betroffen sein werden, auch alle Standorte in Bayern." Aber "wenn es keine sozialverträglichen Lösungen gibt, wird es massiven Widerstand geben". Wechsler begrüßte, dass Schaeffler auf den industriellen Wandel reagiere. "Gleichzeitig brauchen wir aber auch Sicherheit für alle Beschäftigten und Standorte, so wie wir es in unserer Zukunftsvereinbarung bei Schaeffler festgelegt haben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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