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Warnstreiks vor Tarifgesprächen im öffentlichen Dienst

Wiesbaden  

Warnstreiks vor Tarifgesprächen im öffentlichen Dienst

22.03.2019, 12:46 Uhr | dpa

Warnstreiks vor Tarifgesprächen im öffentlichen Dienst. Frank Bsirske von der Gewerkschaft Verdi

Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, spricht mit Journalisten. Foto: Britta Pedersen/Archiv (Quelle: dpa)

Mit einem Warnstreik wollen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst am Dienstag landesweit Druck für die nächsten Tarifverhandlungen ausüben. Die Gewerkschaft Verdi ruft in Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und Marburg zur Beteiligung an dem vorübergehenden Arbeitsausstand auf, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Nach einem Aktionstag am 26. Februar ist es der erste Warnstreik in Hessen während der laufenden Tarifverhandlungen für die etwa 45 000 Beschäftigten. Die zweite Gesprächsrunde ist für den 28. und 29. März in Dietzenbach geplant.

Die Gewerkschaften fordern unter anderem sechs Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Das hatte Innenminister Peter Beuth (CDU) als "völlig überzogen und unangemessen" zurückgewiesen. Die Forderungen der Gewerkschaften würden das Land in Summe 750 Millionen Euro kosten. Die Gewerkschaften hatten ihre Forderungen mit der guten Kassenlage des Landes sowie auch dem harten Wettbewerb um Nachwuchskräfte begründet.

Bei den Verhandlungen in Dietzenbach bei Offenbach soll eine Einigung für die Mitarbeiter im Land erzielt werden. Als einziges Bundesland ist Hessen 2004 aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie. Anfang März hatten die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb mit den in der TdL vertretenen Bundesländern eine Tarifeinigung für die rund eine Million Angestellten der Bundesländer erzielt. Sie bekommen stufenweise acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 33 Monaten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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