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ADAC Luftrettung simuliert Einsätze mit Kleinhubschraubern

München  

ADAC Luftrettung simuliert Einsätze mit Kleinhubschraubern

22.03.2019, 14:42 Uhr | dpa

ADAC Luftrettung simuliert Einsätze mit Kleinhubschraubern. Schriftzug der ADAC Luftrettung

Schriftzug der ADAC Luftrettung steht auf einem Rettungshubschrauber. Foto: Britta Pedersen/Archiv (Quelle: dpa)

Die ADAC Luftrettung könnte schon bald Notärzte mit elektrischen Kleinhubschraubern zu Einsätzen schicken. Ob diese sogenannten Volocopter für die Praxis geeignet sind, soll mit Hilfe von Computer-Simulationen getestet werden - und zwar auch für zwei rheinland-pfälzische Rettungsdienstbereiche. Ausgewählt wurden die Bereiche Mainz und Bad Kreuznach, wie ein Sprecher der ADAC Luftrettung in München auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Neben diesen Regionen laufen Simulationen von Einsätzen für den bayerischen Rettungsdienstbereich Ansbach.

Sie seien ausgesucht worden, weil hier eine sehr gute Datenlage vorliege, sagte der Sprecher der ADAC Luftrettung. Konkret spielt das Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität in den kommenden Monaten Einsätze mit den auf Drohnentechnologie basierenden, senkrecht startenden Kleinhubschraubern am Computer durch. Mit Ergebnissen sei Ende 2019 zu rechnen, erklärte der Sprecher. Dann werde entschieden, ob und wo Volocopter sinnvoll seien. Hergestellt werden die Volocopter von einer gleichnamigen Firma im baden-württembergischen Bruchsal.

Ziel ist es, Notärzte noch schneller als mit einem Einsatzfahrzeug zum Patienten zu bringen. Insgesamt sind für die Machbarkeitsstudie Kosten von rund 500 000 Euro veranschlagt. Die ADAC Luftrettung ist nach eigenen Angaben die weltweit erste Luftrettungsorganisation, die auf solche bemannten Fluggeräte setzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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