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Flensburg und Kiel steuern weiter auf Erfolgskurs

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Flensburg und Kiel steuern weiter auf Erfolgskurs

24.03.2019, 10:32 Uhr | dpa

Flensburg und Kiel steuern weiter auf Erfolgskurs. Maik Machulla

Der Trainer der SG Flensburg, Maik Machulla. Foto: Axel Heimken/Archiv (Quelle: dpa)

Top in der Liga, erfolgreich auf europäischem Parkett: Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt und des THW Kiel gehören national und international zu den bestimmenden Clubs. Der deutsche Meister und Bundesliga-Spitzenreiter aus Flensburg gewann am Samstag sein Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim HC Brest in Weißrussland mit 30:28 (14:14), der Rekordmeister und Erstliga-Zweite aus Kiel feierte beim 34:28 (20:13) über den spanischen Vertreter BM Granollers den fünften Sieg im fünften Vorrundenspiel des EHF-Pokals.

Die SG verpasste es jedoch, mit einem noch größeren Polster die Heimreise anzutreten. In der 52. Minute führte die Mannschaft von Trainer Maik Machulla noch mit 29:21. "Schade, dass unsere Mannschaft, aber auch die Schiedsrichter am Ende ein paar unglückliche Entscheidungen trafen", kritisierte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke das Team und die schwedischen Unparteiischen. Auch Kreisläufer Simon Hald hatte zwiespältige Gefühle: "Wenn mir jemand vorher dieses Ergebnis genannt hätte, wäre ich zufrieden gewesen. Nun sind wir aber doch etwas enttäuscht."

Für das Rückspiel am kommenden Sonntag in der heimischen Arena haben die Flensburger dennoch die besten Voraussetzungen. Hilfreich ist dabei auch das Wissen, dass die SG nun alle fünf bisherigen Duelle mit den Weißrussen gewonnen hat. Brests spanischer Trainer Manolo Cadenas gab sich aber kämpferisch: "Das Achtelfinale besteht aus zwei Spielen. Wir sind immer noch im Rennen."

Der THW Kiel leistete sich gegen Granollers in der zweiten Halbzeit eine Schwächephase, die sich aber nicht auf den verdienten Heimsieg auswirkte. "Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gezeigt, hatten dann aber gegen ihre Abwehr Probleme", sagte Kiels Rückraumspieler Lukas Nilsson. Trainer Alfred Gislason freute sich vor allem über die Leistung vor dem Seitenwechsel, als die "Zebras" die Spanier klar dominiert hatten: "Es war insgesamt ein gutes Match, in dem wir in der ersten Halbzeit richtig stark waren."

Am Donnerstag sind beide Clubs wieder in der Liga gefordert. Der THW empfängt das Schlusslicht Eulen Ludwigshafen, die SG muss beim SC Magdeburg antreten. In der Bördestadt haben die seit 32 Partien in Serie siegreichen Flensburger vor mehr als einem Jahr die letzte Niederlage in der Bundesliga kassiert.

Mit einem weiteren Erfolg würde der Meister einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung machen. Der Vorsprung auf den THW beträgt, nach Minuspunkten gerechnet, sechs Zähler. Die Kieler hoffen derweil auf den ersten Ausrutscher des Nordrivalen, um dann beim 99. Derby am 12. Mai in der Kieler Arena vielleicht doch noch die Wende im Titelkampf zu schaffen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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