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Land will Zahl der Fahrrad- und Autobahnunfälle senken

Hannover  

Land will Zahl der Fahrrad- und Autobahnunfälle senken

25.03.2019, 07:00 Uhr | dpa

Land will Zahl der Fahrrad- und Autobahnunfälle senken. Mitarbeiter der Unfallforschung

Mitarbeiter der Unfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) dokumentieren einen Unfall. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Zwar ist die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen 2018 im Vergleich zu vor zehn Jahren kräftig gesunken, gegenüber dem Vorjahr gab es aber wieder mehr tödlich Verunglückte. Sorgen bereiten vor allem Fahrrad- und E-Bike-Unfälle sowie Karambolagen auf den Autobahnen, wie aus der Verkehrsunfallstatistik hervorgeht. Innenminister Boris Pistorius (SPD) stellt sie am Montag (10.00 Uhr) vor. Landesweit kamen demnach 2018 auf den Straßen 424 Menschen ums Leben. Dies sind 19 Männer und Frauen oder 4,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 42 762 Verkehrsteilnehmer wurden bei Unfällen verletzt, ein geringfügiger Rückgang um 0,8 Prozent. Im Jahr 2008 lag die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen noch bei 596.

Schon 2017 hatten in Niedersachsen Radfahrer einen wahrnehmbaren Anteil an der Unfallstatistik. 12 337 Radler wurden in Unfälle verwickelt, die Zahl der Todesopfer lag bei 48. Zwar liegt die Schuld bei mehr als der Hälfte der Unfälle bei Auto- oder Lastwagenfahrer. Rund ein Drittel der Unfälle verschulden die Radfahrer aber auch selber, wie das Innenministerium bereits im Herbst auf eine Landtagsanfrage hin mitteilte.

Häufige Ursachen dafür, dass Radfahrer einen Unfall bauen, sind demnach Alkoholeinfluss und das Fahren auf Straßen- oder Gehwegen in falscher Richtung. Auch wird die Regel "rechts vor links" ignoriert, es gibt Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr.

Gegen die sich immer wieder häufenden Unfälle auf den verkehrsreichen Autobahnachsen quer durch Niedersachsen hatten Verkehrsministerium und Polizei im vergangenen Jahr mobil gemacht. Mit einem verbesserten Baustellenmanagement für die A2 will man versuchen, die Zahl der Staus zu senken. Sie sind oft Auslöser schwerer Lkw-Karambolagen und Folgeunfälle.

Bei intensiven Kontrollen an der A2 nahm die Polizei regelmäßig die Hauptunfallursachen ins Visier: zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und verbotenes Überholen. Tausende Strafzettel wurden deshalb verschickt. Auch Fahrer, die bei voller Fahrt ihr Handy bedienten, wurden zur Rechenschaft gezogen. Bei einem Lkw-Aktionstag im Herbst wurden Lastwagenfahrer vor dem Blindflug gewarnt, in den sie sich mit ihren 40-Tonnern begeben, wenn sie auch nur für einen kurzen Augenblick das Handy bedienen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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