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Tod am Baum: Kinospot soll für weniger Allee-Unfälle sorgen

Potsdam  

Tod am Baum: Kinospot soll für weniger Allee-Unfälle sorgen

25.03.2019, 13:03 Uhr | dpa

"War das ein Biber?", fragt die kleine Lea, als sie mit ihrem Vater auf dem Rad an angeschrammten Bäumen vorbeifährt. "Nein Lea, das war kein Biber", antwortet ihr Vater, sichtlich bedrückt: Ab Dienstag werden Kinobesucher in Brandenburg einen neuen Spot zur Verkehrssicherheit im Vorprogramm sehen. Der Film von Studenten der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf soll für vier Wochen in 28 Städten und Gemeinden im Land laufen, wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am Montag mitteilte.

"Ein Drittel aller Unfälle, die wir in Brandenburg mit tödlichem Ausgang haben, sind Baumunfälle", sagte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) am Montag im Thalia Kino in Potsdam. "Fahrfehler werden nicht verziehen an einer solchen Stelle."

Nach Zahlen der Brandenburger Verkehrsstatistik 2018 waren bei knapp zwei Prozent aller Unfälle Bäume im Spiel, dabei wurden aber 35 Prozent der Verkehrstoten registriert. Im vergangenen Jahr sank die Zahl dieser Unfälle in Brandenburg um 13 Prozent von 1615 auf 1403. 143 Verkehrstote zählte das Land insgesamt - fünf weniger als 2017. "Das ist noch immer viel zu viel", sagte Schneider.

Der knapp einminütige Spot, der zunächst amüsant und witzig scheint, greift die drei Themen auf, die nach Angaben des Ministeriums die maßgebenden Ursachen bei Verkehrsunfällen sind: zu schnelles Fahren, Sekundenschlaf sowie Alkohol und Drogen. Der Schrei der feiernden Abiturientinnen im Cabrio mit ordentlich Alkohol und Glitzer im Gepäck fährt in die Knochen. Drehbuchautorin Beke Rienitz glaubt, dass der Spot viele Assoziationen auslösen kann, wenn man im dunklen Kinosaal sitze.

Mit der Kampagne "Lieber sicher. Lieber leben." klärt das Verkehrsministerium in Brandenburg seit 1997 über Gefahren und Risiken im Straßenverkehr auf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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