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Unbekannte beschießen Kulturzentrum: niemand verletzt

Essen  

Unbekannte beschießen Kulturzentrum: niemand verletzt

28.03.2019, 16:01 Uhr | dpa

Unbekannte beschießen Kulturzentrum: niemand verletzt. Blaulicht

Das Blaulicht eines Streifenwagens blinkt. Foto: Jens Wolf/Archiv (Quelle: dpa)

Unbekannte haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Essen ein Kulturzentrum beschossen. Getroffen wurde der Wintergarten der Einrichtung. Verletzt wurde niemand. Die Hintergründe sind unbekannt. Die Staatsschutzabteilung der Kriminalpolizei ermittelt. Bei einer Spurensicherung sei ein Geschoss sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. "Noch ist unklar, woher dieses Geschoss stammt, aus welcher Richtung es kam und aus was für einem Gerät es abgeschossen wurde."

Einen Tatverdächtigen gebe es nicht. Auch das Motiv sei unklar. Am Donnerstag setzte die Polizei ihre Suche nach Spuren fort. Ermittelt werde "in alle Richtungen". Mitarbeiter des soziokulturellen Zentrums hatten am Mittwoch zwei Einschusslöcher in den Scheiben des Wintergartens entdeckt, wie der Geschäftsführer der Einrichtung mitteilte. Ein Projektil sei in eine Wand eingeschlagen.

Der Essener Bundestagsabgeordnete Kai Gehring (Grüne) äußerte sich entsetzt. "Angriffe auf Kultureinrichtungen sind eine Attacke auf die kulturelle Vielfalt und unser Gemeinwohl in Essen. Dieser Angriff ist ein Anschlag auf die Kulturfreiheit - er zielt auf unsere offene Gesellschaft und damit auf uns alle ab." Der Angriff sei kein Dummejungenstreich, "sondern soll die Betreiber und uns als Gesellschaft verunsichern. Wir dürfen uns dieser Angst nicht beugen, denn damit hätten die Angreifenden ihr Ziel erreicht".

Das Kulturzentrum Grend wurde 1996 in den Räumen einer ehemaligen Schule gegründet. Es beherbergt unter anderem ein Theater, ein Bildungswerk und eine Kneipe. Finanziert wird es aus Zuschüssen der Stadt Essen und des Landes NRW sowie aus Eigenmitteln. Im Leitbild werden der "Widerstand gegen faschistische und menschenverachtende Bestrebungen in der Gesellschaft" sowie Toleranz und der Gedanke der Völkerverständigung betont.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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