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Paderborn zwischen Frust und Stolz

Paderborn  

Paderborn zwischen Frust und Stolz

03.04.2019, 13:23 Uhr | dpa

Paderborn zwischen Frust und Stolz. Markus Krösche

Paderborns Geschäftsführer Markus Krösche steht am Spielfeldrand. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Die historische Chance vertan, den Höhenflug gebremst. Das zweite verlorene Viertelfinale im DFB-Pokal in Folge sorgte beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn trotz des Stolzes über das Erreichte für Ernüchterung. "Wir haben verdient verloren. Der HSV ist halt keine Pommes-Mannschaft", sagte Sport-Geschäftsführer Markus Krösche nach dem 0:2 (0:0) gegen den Hamburger SV

Der Glaube an den ersten Halbfinal-Einzug der Vereinsgeschichte war groß. Dank ihres starken Offensiv-Fußballs sind die Ostwestfalen die beste Rückrunden-Mannschaft der 2. Liga, mischen als Vierter sogar im Aufstiegs-Kampf mit. Und der Zweitliga-Zweite schien im Gegensatz zum FC Bayern München im letztjährigen Viertelfinale (0:6) zumindest nicht unschlagbar. Doch der HSV spielte reifer. "Sie haben uns unsere Stärken genommen", analysierte Krösche. Und mit Doppel-Torschütze Pierre-Michel Lasogga (54./68.) hatte der HSV auch einen echten Knipser.

Doch auch Trainer Steffen Baumgart wollte nicht abwägen, ob diese Niederlage wegen der größeren Hoffnung im Vorfeld schmerzvoller sei als die im Vorjahr. "Niederlagen schmerzen immer", sagte er lapidar. Doch man merkte dem Coach an, dass die Überlegenheit der Norddeutschen auch ein Dämpfer für die Aufstiegs-Euphorie war. "Die Cleverness des HSV hat uns angezeigt, woran wir arbeiten müssen", sagte Baumgart: "In der 2. Halbzeit war das schon ein klarer Unterschied."

Am vorletzten Spieltag empfängt der SCP wieder den HSV, vielleicht geht es dann noch um den Aufstieg. "Ich weiß nicht, ob es dann noch um etwas geht", sagte Baumgart: "Aber ich habe jetzt diese Saison zweimal gegen den HSV verloren. Und ich verliere nicht gerne zweimal. Deshalb geht es in jedem Fall um viel."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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