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Festgenommener Schüler drohte bereits zuvor mit Gewalttat

Flensburg  

Festgenommener Schüler drohte bereits zuvor mit Gewalttat

04.04.2019, 15:43 Uhr | dpa

Festgenommener Schüler drohte bereits zuvor mit Gewalttat. Polizei vor Flensburger Schule nach vereitelter Gewalttat

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei und Polizeibeamte stehen vor der Eckener Schule. Foto: Birgitta von Gyldenfeldt/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Schüler, der eine Gewalttat an einer Flensburger Berufsschule angedroht hat, ist bereits wegen eines ähnlichen Vorfalls an seiner früheren Schule in Erscheinung getreten. Es habe auch im Mai 2018 einen Chat gegeben, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. In diesem habe er sich merkwürdig geäußert, allerdings nicht so eindeutig wie im aktuellen Fall. "Es reichte nicht für eine Straftat damals." Es habe ein Gespräch mit dem Jungen gegeben, auch wurde er der Jugendpsychiatrie vorgestellt.

Der Sprecher des Bildungsministeriums in Kiel bestätigte auf Nachfrage ebenfalls, dass es bereits einen ähnlichen Vorfall mit dem Schüler an einer anderen Schule gegeben haben soll. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Der 17-Jährige hatte in einem Internetchat angekündigt, am Mittwoch an seiner Schule mehrere Menschen töten zu wollen. Die über den Chat informierte Polizei führte Einlasskontrollen durch und konnte den Jugendlichen festnehmen. Er führte in seinem Rucksack griffbereit mehrere Messer mit, die er nach eigenen Angaben gegen andere Menschen einsetzen wollte. Er hatte bei der Polizei die geplante Tat eingeräumt und wurde in eine psychiatrische Klinik für Kinder und Jugendliche eingewiesen. Hintergrund der geplanten Tat dürften nach Polizeiangaben persönliche Probleme sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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