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Stahlwerk bleibt eigenständig

Eisenhüttenstadt  

Stahlwerk bleibt eigenständig

05.04.2019, 13:46 Uhr | dpa

Stahlwerk bleibt eigenständig. Mitarbeiter von ArcelorMittal blickt auf Stahl-Coils

Mitarbeiter von ArcelorMittal blickt auf Flachbandstahl, der zu Coils aufgerollt ist. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Eisenhüttenstadt (dpa/bb)- Das Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt bleibt neben dem Flachstahlwerk in Bremen als eigenständiger Standort des Konzerns erhalten. "Eine Fusion der beiden Unternehmen wird nicht weiterverfolgt", teilte das Unternehmen am Freitag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats mit. Vom 1. Mai an soll aber der Vorstandschef von ArcelorMittal Bremen diese Funktion auch für das Werk in Eisenhüttenstadt übernehmen. "Mit dieser Entscheidung werden beide Standorte näher zusammengeführt", erklärte der Vorstandschef von ArcelorMittal Europe - Flat Products, Geert Van Poelvoorde.

Anfang dieses Jahres hatte ArcelorMittal beschlossen, die Flachstahlsparte auf Länderebene und nicht wie bisher nach europäischen Regionen zu strukturieren. Somit plante der Konzern, die Standorte Eisenhüttenstadt und Bremen zusammenzulegen. Dies hatte in der Belegschaft Sorgen vor einer Schließung von Produktionsanlagen ausgelöst.

"Als Belegschaft haben wir geschlossen gezeigt, dass wir für unseren Standort kämpfen", sagte Holger Wachsmann, Betriebsratsvorsitzender des Werks in Eisenhüttenstadt. "Nun geht es darum, gemeinsam in der neuen Konzernstruktur konstruktiv nach vorne zu arbeiten." In dem Werk arbeiten 2700 Arbeiter in fünf Schichten.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) reagierte erleichtert. "Das stählerne Herz Ostbrandenburgs schlägt kräftig weiter", sagte der Regierungschef. Es gehe um die Zukunft eines der bedeutendsten Industrieunternehmen Brandenburgs. Woidke erinnerte daran, dass das Land Brandenburg den Standort gerade in den Anfangsjahren mit knapp 195 Millionen Euro gefördert habe.

Der Chef der CDU-Fraktion im Landtag, Ingo Senftleben, sprach von einer guten Entscheidung. "Das ist ein wichtiges Signal und ein Erfolg, der dank des engagierten Einsatzes von Belegschaft und Betriebsrat zustande gekommen ist", meinte Senftleben. Angesichts steigender Energiepreise, Klimaauflagen und einem internationalen Konkurrenzdruck blieben die Herausforderungen jedoch groß. "Hier ist die Politik gefragt ihren Beitrag zur Zukunft der Arbeitnehmer in Eisenhüttenstadt zu leisten."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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