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Rudel übergeben: Kahnsaison im Spreewald hat begonnen

Lübbenau/Spreewald  

Rudel übergeben: Kahnsaison im Spreewald hat begonnen

06.04.2019, 02:38 Uhr | dpa

Rudel übergeben: Kahnsaison im Spreewald hat begonnen. Frühling im Spreewald

Eine Kahnfährfrau in sorbisch-wendischer Festtagstracht steuert einen Kahn über ein Fließ im Spreewalddorf Lehde. Foto: Patrick Pleul (Quelle: dpa)

Mit der symbolischen Rudelübergabe und dem Anstaken haben die Kahnfährleute im Spreewald die Saison eröffnet. In Begleitung von Frauen in niedersorbischen Festtagstrachten wurde damit bei Sonnenschein und warmen Temperaturen am Samstag in Lübbenau der Startschuss für den Sommerfahrplan gegeben. Die Kähne fahren bis Ende Oktober mehrmals täglich.

"Wir hoffen, dass wir wieder die hohen Gästezahlen des vergangenen Jahres erreichen", sagte der Vize-Geschäftsführer des Tourismusverbands Lübbenau, Daniel Schmidgunst, der Deutschen Presse-Agentur. Insbesondere wegen der langen Kahnsaison mit warmen Temperaturen bis tief in den Herbst sei 2018 die Zahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent auf 400 000 gestiegen.

Die feierliche Rudel- und Paddelübergabe der Lübbenauer Fährleute läutete in diesem Jahr zugleich die Würdigung des Dichters und Reisefans Theodor Fontanes ein, dessen 200. Geburtstag in Brandenburg gefeiert wird. In seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" schildert Fontane, wie er 1859 auch Lübbenau besuchte und den Spreewald erkundete. Fontane schrieb: "Es ist Sonntag, und die Stille, die wir vorfinden, verrät nichts von dem sonst hier herrschenden lebhaften Verkehre. Die Spreewaldprodukte haben nämlich in Lübbenau ihren vorzüglichsten Stapelplatz und gehen erst von hier aus in die Welt. Unter diesen Produkten stehen die Gurken obenan."

Seit dem vergangenen Donnerstag werden von der Deutschen Post auch Briefe und Pakete wieder mit dem Kahn über das Wasser zugestellt. Postzustellerin Andrea Bunar beliefert die 65 Haushalte in dem Spreewalddorf, von denen viele keine Anbindung zur Straße haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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