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Wirbel um Abrechnungen beim Arbeiter-Samariter-Bund

Erlangen  

Wirbel um Abrechnungen beim Arbeiter-Samariter-Bund

06.04.2019, 20:26 Uhr | dpa

Wirbel um Abrechnungen beim Arbeiter-Samariter-Bund. Arbeiter Samariter Bund

Das Logo des Arbeiter Samariter Bundes (ASB). Foto: Roland Weihrauch/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bayern soll nach einem Bericht der "Nürnberger Nachrichten" durch nicht korrekte Abrechnungen über Jahre hinweg Geldbeträge in Millionenhöhe kassiert haben. Bei den Krankenkassen habe die Hilfsorganisation viel höhere Ausgaben geltend gemacht als sie tatsächlich hatte. Diese seien auch gezahlt worden. In einer Stellungnahme wies der ASB den Bericht zurück - er entbehre jeglicher Grundlage.

Der Zeitung liegen eigenen Angaben zufolge Unterlagen vor, aus denen hervorgeht, dass die Organisation mit Sitz in Erlangen seit mindestens 2009 jedes Jahr intern mehrere Hunderttausend Euro Überschüsse hatte. Insgesamt handele es sich um mehr als fünf Millionen Euro. Bei den Krankenkassen, den Kostenträgern, habe der ASB aber nur einen Bruchteil davon angegeben. Um dies zu verdunkeln, haben Mitarbeiter dem Bericht vom Samstag zufolge Ausgaben geltend gemacht, die nie entstanden sind.

Der ASB entgegnete in der Stellungnahme: "Mit den Kostenträgern im Rettungsdienst werden Budgets ausgehandelt - sollten Überschüsse entstehen, fließen diese (vertragsgemäß) stets in rettungsdienstnahe Leistungen wie zum Beispiel den Bevölkerungsschutz". Von "unrechtmäßigen Überschüssen" könne nicht die Rede sein.

Das bayerische Gesundheitsministerium wollte sich kommende Woche mit dem Innen- und Justizministerium wegen des Berichts in Verbindung setzen, wie ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ankündigte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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