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Tote Frau in Wohnung: Tatverdächtiger in U-Haft

Preetz  

Tote Frau in Wohnung: Tatverdächtiger in U-Haft

07.04.2019, 13:20 Uhr | dpa

Tote Frau in Wohnung: Tatverdächtiger in U-Haft. Handschellen liegen auf einem Tisch

Handschellen liegen auf einem Tisch. Foto: Armin Weigel/Archiv (Quelle: dpa)

In der Kleinstadt Preetz (Kreis Plön) südöstlich von Kiel ist eine 36-jährige Frau vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Wie der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Sonntag sagte, hatte sich der mutmaßliche Täter am Samstagvormittag in der Polizeistation in Preetz den Behörden gestellt und angegeben, die Frau getötet zu haben.

Die Besatzung eines Streifenwagens habe dann die alleinstehende Deutsche leblos in ihrer Wohnung in einem Reihenhaus gefunden. Sie habe mehrere schwere, von außen erkennbare Verletzungen aufgewiesen, was auf eine vorsätzliche Tat hindeute, sagte Bimler. Welcher Art die Verletzungen waren, wurde unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ebenso wenig mitgeteilt wie der konkrete Todeszeitpunkt. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung des Opfers wurde den Angaben zufolge angeordnet.

Wie die "Kieler Nachrichten" auf ihrer Internetseite berichteten, war die 36-Jährige Mutter von zwei Kindern im Grundschulalter und arbeitete als Verkäuferin. Sohn und Tochter hätten aber zuletzt bei der Oma gelebt.

Das Amtsgericht Kiel erließ am Sonntagnachmittag Haftbefehl gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen, der daraufhin in Untersuchungshaft genommen wurde. Der Tatvorwurf laute auf Totschlag, sagte Bimler. Nach seinen Angaben machte der Mann beim Haftrichter keine weiteren Angaben zum Tathergang. Der 24-Jährige sei schon vor mehreren Jahren als Flüchtling aus Afghanistan nach Deutschland gekommen und habe zuletzt in Preetz gelebt, sagte ein Polizeisprecher.

Einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei zufolge kannten sich die Frau und der Tatverdächtige. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, sei Gegenstand weiterer Nachforschungen. Auch zum möglichen Motiv und zu den Begleitumständen der Tat machten die Ermittler noch keine Angaben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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