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Gewaltsamer Tod in Preetz: Tatverdächtiger schweigt

Preetz  

Gewaltsamer Tod in Preetz: Tatverdächtiger schweigt

09.04.2019, 10:29 Uhr | dpa

Gewaltsamer Tod in Preetz: Tatverdächtiger schweigt. Polizei mit Blaulicht

Polizeiwagen mit Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem gewaltsamen Tod einer zweifachen Mutter in Preetz (Kreis Plön) schweigt der Tatverdächtige zu den Vorwürfen. "Wir haben weiter keine Anhaltspunkte für ein Motiv", sagte Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der 24-Jährige hatte sich am Samstag der Polizei gestellt und angegeben, die Frau getötet zu haben. Er sitzt seit dem Wochenende wegen Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft hat einen psychiatrischen Sachverständigen beauftragt, ein Gutachten über den Mann zu erstellen. Dabei gehe es um die Frage der Schuldfähigkeit, sagte Bimler. Die "Kieler Nachrichten" berichteten unter Berufung auf Informationen aus Polizeikreisen, der 24-Jährige könne möglicherweise unter einer "paranoiden Schizophrenie" leiden.

Laut dem Obduktionsergebnis wurde die am Samstag in Preetz (Kreis Plön) tot aufgefundene Frau erstochen. Das Tatwerkzeug, ein Messer, fanden Ermittler in der Nähe der Leiche. Die 36-Jährige erlitt nach Angaben von Bimler mehrere Stichverletzungen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Tatverdächtige und das Opfer eine Beziehung geführt hatten. Ob diese bis zur Tat bestand oder sich beide wieder getrennt hatten, ist laut Staatsanwaltschaft aber noch unklar.

Noch unklar sei zudem, wann genau der Mann als Flüchtling aus Afghanistan nach Deutschland kam und wie sein aktueller Aufenthaltsstatus ist, sagte Bimler. Die Behörden gehen auch Berichten nach, wonach das Opfer sich in ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert haben soll. Die beiden Kinder der Frau leben bei ihrem Vater.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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