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Zoll deckt Betrug auf: 17,6 Millionen Euro vorenthalten

Stralsund  

Zoll deckt Betrug auf: 17,6 Millionen Euro vorenthalten

09.04.2019, 16:16 Uhr | dpa

Zoll deckt Betrug auf: 17,6 Millionen Euro vorenthalten. Zoll

Ein Beamter des Zoll kontrolliert Bauarbeiter. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Stralsund (dpa/mv) - Im Kampf gegen Schwarzarbeit hat der Zoll in Mecklenburg-Vorpommern im vorigen Jahr eine Summe von 17,6 Millionen Euro an vorenthaltenen Sozialabgaben aufgedeckt. Das war eine geringere Schadenssumme als 2017 mit 22,1 Millionen, aber mehr als 2016 mit 12,7 Millionen Euro. Wie das Hauptzollamt Stralsund am Dienstag mitteilte, wurden 1723 Arbeitgeber überprüft. Die Zollbeamten setzten Strafen und Bußgelder von rund fünf Millionen Euro fest. Zudem seien Freiheitsstrafen von insgesamt 18 Jahren erwirkt worden, die teilweise zur Bewährung ausgesetzt wurden.

So nannte das Hauptzollamt das Beispiel des Geschäftsführers eines Unternehmens für die Verwaltung und Reinigung von Ferienimmobilien. Er habe vor allem Arbeitskräfte aus Osteuropa beschäftigt, ohne sie der Sozialversicherung zu melden. Er habe die Beiträge von mehr als 45 000 Euro jetzt den Krankenkassen nachzuzahlen. Außerdem wurde er zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, die zu einer Bewährung von drei Jahren ausgesetzt wurde.

Schwerpunktbranchen der Kontrollen waren das Baugewerbe, die Pflege- und Gastbranche sowie das Taxigewerbe.

Die neun Zollämter im Land sind den Angaben zufolge für die Abfertigung der Ein- und Ausfuhren der Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Sie kontrollieren Postsendungen, etwa auf Arzneimittelplagiate, mit Giftstoffen belastete Kleidung und Spielzeug oder auf elektrische Geräte mit eklatanten Sicherheitsmängeln. Schwerpunkt bei der Markenpiraterie waren Bekleidung und Schuhe. Die mobilen Kontrolleinheiten des Hauptzollamts sind auf den Straßen und in den Häfen unterwegs. Sie beschlagnahmten im vorigen Jahr verbotene Gegenständen wie illegale Luftdruckwaffen, außerdem Platzpatronen, nicht zugelassene Feuerwerkskörpern, Drogen und Zigaretten.  

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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