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Kiel will Vermittlungsverfahren für Stromtrassenausbau

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Kiel will Vermittlungsverfahren für Stromtrassenausbau

09.04.2019, 16:48 Uhr | dpa

Kiel will Vermittlungsverfahren für Stromtrassenausbau. Bernd Buchholz (FDP)

Bernd Buchholz (FDP), Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, spricht bei der Landtagssitzung. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Ein Bundestagsbeschluss zum beschleunigten Ausbau der Stromtrassen stößt auf Widerstand aus Schleswig-Holstein. Die Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP beschloss am Dienstag, am Freitag den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anzurufen. Es geht um das Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus (NABEG), das der Bundestag vergangene Woche verabschiedet hatte.

"Was als Klarstellung des Bundeswirtschaftsministeriums angekündigt wurde, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als faktisches Ende der sogenannten Sektorkopplung", sagte Landeswirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). Er kritisierte, dass synthetisch erzeugtes Gas künftig nur noch innerhalb des Stromsektors von Netzentgelten befreit werden soll.

"Die technologischen und wirtschaftlichen Vorteile von Power-to-X liegen gerade nicht in der Rückverstromung, sondern zum Beispiel in der Nutzung von Wasserstoff für Mobilität oder Gas im Wärmebereich, also der Verbindung von Strom- und Verkehrs- oder eben Wärmesektor", erläuterte Buchholz.

Wo Windanlagen abgeregelt werden, weil der Markt die Nachfrage schon abdeckt, könnten Power-to-Gas-Anlagen Strom in Gas umwandeln. Im Koalitionsvertrag habe sich Schleswig-Holstein für die Sektorkopplung ausgesprochen sowie für Wasserstoff als Bindeglied zwischen Strom- und Gasnetz, sagte Buchholz. So könnte überschüssiger Windstrom auch als Kraftstoff oder zum Antrieb von Brennstoffzellen verwendet werden - dafür solle nun aber künftig ein Netzentgelt fällig werden.

Der Bundestag hatte am Donnerstag ein Bündel von Maßnahmen wie beschleunigte Genehmigungsverfahren und höhere Entschädigungen beschlossen. Dies soll den stockenden Ausbau der Stromnetze voranbringen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einem Meilenstein für das Gelingen der Energiewende.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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