Sie sind hier: Home > Regional >

Kommunen fordern schnelle Hilfe für Ambrosia-Bekämpfung

Kolkwitz  

Kommunen fordern schnelle Hilfe für Ambrosia-Bekämpfung

10.04.2019, 09:24 Uhr | dpa

Kommunen fordern schnelle Hilfe für Ambrosia-Bekämpfung. Ambrosia

Beifuß-Ambrosiapflanzen (Ambrosia artemisifolia) in einem Sonnenblumenfeld. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Zehn Kommunen in Südbrandenburg fordern von der Landesregierung mehr Hilfe im Kampf gegen das Allergien auslösende Unkraut Ambrosia. "Wir können das hier nicht mehr alleine stemmen", sagte Martin Mathow, Ordnungsamtsleiter in Kolkwitz (Spree-Neiße), der Deutschen Presse-Agentur. Das Problem sei der Landesregierung seit Jahren bekannt, die bisherigen Vorschläge zur Bekämpfung des Unkrauts reichten aber nicht aus. Es werde immer schwieriger, die Plage zu beherrschen, so Mathow. Unter den betroffenen Kommunen, die einen entsprechenden Aufruf unterschrieben, sind Kolkwitz, Drebkau, Vetschau, Forst und Spremberg.

An diesem Donnerstag wollen SPD und Linke über einen gemeinsamen Antrag für einen Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung von Ambrosia im Landtag abstimmen lassen. Mathow erhofft sich einen schnellen Beschluss. Es müsse eine Rechtsgrundlage geschaffen werden, die alle verpflichte, Ambrosia zu melden und das gesundheitsschädigende Unkraut zu bekämpfen, sagte er. Die Kommunen fordern zudem ein festes Haushaltsbudget, etwa um Chemikalien gegen die Pflanze einzusetzen.

Vor allem in Südbrandenburg plagt die Ambrosia-Blüte im Sommer Allergiker. Die Pflanze wächst unter anderem auf Äckern, Brachflächen und auch an Straßenrändern in Wohngebieten. Schon kleine Pollenkonzentrationen können zu Asthma, tränenden Augen oder Hautrötungen führen.

Ambrosia (Beifußblättriges Traubenkraut) wurde vor mehr als 150 Jahren aus Nordamerika nach Deutschland eingeschleppt. Als ein Verbreitungsweg gilt verunreinigtes Vogelfutter, aber auch mit dem abgefahrenen Erdaushub von Bauarbeiten werden die Samen weiter verteilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe