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Eintracht hofft gegen Benfica auf nächsten Europa-Coup

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Eintracht hofft gegen Benfica auf nächsten Europa-Coup

10.04.2019, 19:36 Uhr | dpa

Eintracht hofft gegen Benfica auf nächsten Europa-Coup. Adi Hütter

Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt. Foto: Ina Fassbender/Archivbild (Quelle: dpa)

Adi Hütter wirkte leicht angespannt, als er auf dem Podium im Estádio da Luz Platz nahm. Das erste Viertelfinale für Eintracht Frankfurt auf Europas großer Fußball-Bühne seit 24 Jahren ließ auch den Erfolgstrainer der Hessen nicht kalt. "Unser Traum lebt weiter", sagte Hütter vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Benfica Lissabon an diesem Donnerstag (21.00 Uhr/RTL und DAZN). "Aber wir müssen ein Topspiel machen, um uns eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu verschaffen."

Auf dem Weg zum angestrebten Europa-League-Finale in Baku will sich der sowohl im Wettbewerb als auch in diesem Jahr noch ungeschlagene DFB-Pokalsieger auch vom portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon nicht aufhalten lassen. "Du brauchst keinen Wettbewerb zu spielen, wenn du keine Träume hast", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic schon vor der Landung in der Kapitale am Tejo.

Zehn Spiele haben die Hessen in dieser Saison auf Europas Fußball-Bühne bestritten, keines ging verloren. Acht Siege und zwei Remis lautet die beeindruckende Bilanz des Bundesliga-Vierten, der in diesem Jahr in 15 Pflichtspielen ungeschlagen geblieben ist. "Die Serie hilft uns morgen nicht", sagte Hütter am Mittwochabend. "Aber sie gibt uns natürlich Selbstvertrauen."

Zu den geschlagenen Teams gehörten Vorjahresfinalist Olympique Marseille, Lazio Rom sowie die Champions-League-Absteiger Schachtjor Donezk und Inter Mailand. Nun soll gegen Benfica, das in der Gruppenphase der Königsklasse am FC Bayern München und Ajax Amsterdam gescheitert war, der nächste Coup folgen.

Die Portugiesen haben allerdings seit 2009 in 20 Europa-League-Heimspielen keine Niederlage mehr kassiert. "Das ist eine homogene und torgefährliche Mannschaft", warnte Hütter. "Wir dürfen ihnen keine Räume anbieten." Im Hinspiel helfen könnten auch die zuletzt angeschlagenen Sebastien Haller, Sebastian Rode, Mijat Gacinovic und Martin Hinteregger, die mit im Flieger saßen. Ihren Einsatz ließ Hütter - mit Ausnahme von Hinteregger - aber offen.

Anders als die Hessen hat Benfica auf seinem Briefkopf kaum noch Platz. "Es ist ein großer Name im europäischen Fußball", hatte Hütter das attraktive Los kommentiert. Der Hauptstadt-Club gewann 36 Mal die Meisterschaft, 26 Mal den Pokal und ist Stammgast in Europa. Dort liegen die großen Erfolge allerdings lange zurück. 1961 und 1962 holte der Verein den Cup der Landesmeister. Danach gelang noch achtmal der Einzug ins Finale eines europäischen Wettbewerbes - zuletzt 2014 in der Europa League - aber nie mehr der ganz große Triumph.

Den strebt dieses Jahr auch die Eintracht an. "Wir müssen in beiden Spielen konzentriert sein und den unbedingten Willen zeigen, dass wir ins Halbfinale einziehen wollen", sagte Stürmer Luka Jovic. Für den Frankfurter Torjäger ist es ein ganz besonderes Duell, steht er doch immer noch bei Benfica unter Vertrag.

Allerdings werden die Hessen demnächst die Kaufoption von sieben Millionen Euro für das im Sommer 2017 ausgeliehene Sturm-Juwel, das sich bei Europas Topvereinen wie dem FC Barcelona, Real Madrid oder FC Chelsea in die Notizblöcke gespielt hat, einlösen. Kein Wunder, denn für Sportvorstand Fredi Bobic ist der 21 Jahre alte serbische Nationalspieler die derzeit "heißeste Ware Europas". Sollte Jovic auch in Lissabon treffen, würde dies sowohl seinen Marktwert als auch die Chancen der Eintracht auf das Halbfinale erhöhen.

Ein Weiterkommen würde sich für die Eintracht, die in der Liga Kurs auf die erstmalige Teilnahme an der Champions League hält, auch finanziell auszahlen. Rund 30 Millionen Euro haben die Frankfurter bislang durch Prämien und Zuschauereinnahmen schon verdient. Sollte sich der Traum vom zweiten Europa-Triumph nach dem Gewinn des UEFA-Pokals 1980 erfüllen, würden mindestens 15 Millionen Euro hinzukommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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