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Umzug von zwei Beluga-Walen von China nach Island verschoben

Findel  

Umzug von zwei Beluga-Walen von China nach Island verschoben

13.04.2019, 11:04 Uhr | dpa

Der für Montag geplante Umzug von zwei Beluga-Walen von China nach Island ins weltweit erste Meeresreservat für die Weißwale ist verschoben worden. Grund sei das schlechte Wetter, das am Dienstag in Island erwartet werde, sagte ein Sprecher der Naturschutz-Stiftung Sea Life Trust am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Luxemburg. Eigentlich sollte das Flugzeug mit den beiden Belugas Little Grey und Little White am Montag in Shanghai abheben und am Dienstag in Island landen.

Auf ihrem letzten Stück der Reise in das Schutzgebiet vor der Insel Heimaey (Westmännerinseln) sollen die Belugas auf einer Fähre transportiert werden. Für Dienstag seien vor der isländische Küste heftige Stürme und hoher Seegang angekündigt, sagte der Sprecher weiter. "Da die Sicherheit der Belguas vor allem steht, haben wir uns entschieden, den Umzug zu verschieben", sagte er. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest.

Für ihren Trip werden die Belguas in speziellen Containern auf einem Frachtflieger der luxemburgischen Cargolux einchecken. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten. "Die Verschiebung ist schade, aber das Wohl der Belugas steht im Vordergrund", sagte eine Sprecherin der Cargolux am Samstag. Anfang der Woche werde es neue Informationen geben.

In dem Schutzgebiet vor der Insel Heimaey sollen die Weißwale laut Sea Life Trust in einer natürlichen Umgebung leben können. Das Reservat ist 32 000 Quadratmeter groß und bis zehn Meter tief. Die beiden Belugas aus dem Changfeng Ocean World Aquarium waren die meiste Zeit ihres Lebens in Gefangenschaft. Sie wurden zuvor auch für Unterhaltungsshows im Meeresaquarium eingesetzt.

Mit den ersten Belugas fällt der Startschuss für das Unterwasser-Freigehege, das von Sea Life Trust eröffnet wird. Es soll künftig weitere Belugas aufnehmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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