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Woidke und Münch erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

Oranienburg  

Woidke und Münch erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

14.04.2019, 02:18 Uhr | dpa

Woidke und Münch erinnern an Opfer des Nationalsozialismus. Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Gedenken an der Station Z des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen. Foto: Bernd Settnik/Archivbild (Quelle: dpa)

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Kulturministerin Martina Münch (beide SPD) haben am Sonntag in den KZ-Gedenkstätten Ravensbrück und Sachsenhausen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. "Es darf kein Gras über diese schreckliche Vergangenheit wachsen. Wir müssen immer wieder aufs Neue hinterfragen, wie es passieren konnte, dass unschuldige Menschen eingesperrt, gefoltert und getötet wurden", mahnte Woidke im ehemaligen Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück (Oberhavel).

"Lager wie Sachsenhausen stehen für schlimmste Zerstörungen der Individualität und der Humanität - hier wurden Menschen systematisch erniedrigt und ihrer Würde beraubt", betonte Ministerin Münch bei der Gedenkveranstaltung zum 74. Jahrestag der Befreiung des Lagers am Sonntag. Erinnerungsorte wie dieser mahnten, was passiert, wenn einer Gesellschaft Menschlichkeit, Empathie, Toleranz und Zivilcourage verloren gingen.

Im KZ Sachsenhausen wurden zwischen 1936 und 1945 mehr als 200 000 Menschen aus vielen europäischen Ländern inhaftiert. Zehntausende von ihnen starben an den Haftbedingungen oder wurden Opfer von Mordaktionen der SS. In Ravensbrück wurden 1939 bis 1945 etwa 120 000 Frauen und Kinder, 20 000 Männer und 1200 weibliche Jugendliche als Häftlinge registriert. Am 22. und 23. April 1945 befreiten sowjetische und polnische Soldaten Sachsenhausen. Ravensbrück wurde am 30. April 1945 von der Roten Armee befreit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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