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"Tatort" aus Dortmund: Muntere "Nachdrehe" auf Twitter

Dortmund  

"Tatort" aus Dortmund: Muntere "Nachdrehe" auf Twitter

15.04.2019, 13:02 Uhr | dpa

"Tatort" aus Dortmund: Muntere "Nachdrehe" auf Twitter. Kommissar Peter Faber

Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann, M) kommt zum Tatort. Foto: Thomas Kost (Quelle: dpa)

Der "Tatort" aus Dortmund hat eine lebhafte Diskussion auf Twitter ausgelöst. Für die jüngste Folge "Inferno" sei das Filmteam neun Tage zu Gast gewesen, hieß es in einem Tweet des Dortmunder Klinikums. Mitarbeiter hatten sich "Inferno" am Sonntagabend in einem "Public Viewing" gemeinsam angesehen und manche Szenen mit einem Augenzwinkern kommentiert. In der Episode ermitteln die vier Kommissare um Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt) nach dem Tod einer Internistin in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Dabei sind gestresstes Pflegepersonal, das zum Teil Dutzende Überstunden geleistet hat und überarbeitete Ärzte, die sich mit Medikamenten aufputschen, in einer notorisch unterbesetzten Abteilung zu sehen.

Das Klinikum nannte das im "Tatort" vermittelte Bild der Notaufnahme "überzeichnet". "Lustig" war dagegen laut einem Tweet der Klinik "ein Internist, der plötzlich operiert", was mit einem Tränen lachenden Emoji versehen wird - denn das "macht der sonst eher selten". "Gelächter" habe es bei einer unrealistischen Szene mit Bönisch gegeben, die in der Klinik unterwegs war: So weit komme niemand mit Straßenklamotten.

Der "Tatort" war am Sonntag Favorit des Abends: Im Schnitt hatten 8,63 Millionen Zuschauer eingeschaltet. Bei einem Marktanteil von 24,6 Prozent schaute also fast jeder fünfte Zuschauer um diese Zeit zu. Ob auch der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau darunter war, blieb zunächst offen. Er hatte sich über die vorherige Folge "Zorn" im Januar heftig bei WDR-Intendant Tom Buhrow beschwert, seine Stadt und das Ruhrgebiet seien klischeehaft negativ dargestellt. Diesmal äußerte sich der SPD-Politiker auf dpa-Anfrage nicht. Bei "Inferno" ist die ein oder andere weniger vorteilhafte Ecke der Stadt zu sehen oder mal ein trister Straßenzug - die meisten Szenen spielen aber im Krankenhaus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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