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Gesperrte Wasserstraße: Hilfe für betroffene Unternehmen

Oranienburg  

Gesperrte Wasserstraße: Hilfe für betroffene Unternehmen

15.04.2019, 13:55 Uhr | dpa

Gesperrte Wasserstraße: Hilfe für betroffene Unternehmen. Schleuse Zaaren

Die Obere-Havel-Wasserstraße endet vor der Schleuse Zaaren an einer Spundwand. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der Sperrung der Schleuse Zaaren an der Oberen Havel-Wasserstraße (Uckermark) haben Brandenburgs Wirtschaftsministerium und das Ministerium für Infrastruktur um Entschädigung der betroffenen Schifffahrtsunternehmen beim Bundesverkehrsministerium gebeten. Ein entsprechender Brief war am Freitag verschickt worden.

In dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, fordern Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und Verkehrsministerin Kathrin Schneider (beide SPD), geschädigte Unternehmen finanzielle Hilfe zu ermöglichen. Durch die Schließung der Schleuse seien den Unternehmen nach eigenen Schätzungen zusätzliche Aufwendungen von insgesamt zwei Millionen Euro entstanden. "Wir haben durchaus Verständnis für diverse Risiken, die in solchen Bauvorhaben wie dem der Schleuse Zaaren nicht vorhersehbar sind. Gleichwohl besteht allseits der Eindruck, dass die Baumaßnahmen unzureichend geplant sind", heißt es in dem Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

Anfang März hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde mitgeteilt, dass die Schleuse Zaaren an der Oberen Havel wegen Bauarbeiten noch bis August gesperrt sein wird. Damit ist der direkte Weg von Berlin zur Mecklenburgischen Seenplatte in der Hauptsaison unterbrochen. Ursprünglich sollte die Schleuse zum Saisonbeginn Anfang Mai öffnen. Grund für die Verzögerung seien unter anderem eine längere Prüf- und Genehmigungsdauer bis zur Beauftragung wegen sehr hoher Angebotspreise, wie aus einer Mitteilung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hervor geht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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