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Grabungen bringen keine Hinweise auf Monika Frischholz

Flossenbürg  

Grabungen bringen keine Hinweise auf Monika Frischholz

15.04.2019, 15:38 Uhr | dpa

Grabungen bringen keine Hinweise auf Monika Frischholz. Ermittler graben wieder im Fall Monika Frischholz

Polizeibeamte durchsuchen eine Fläche an einem Waldrand bei Flossenbürg. Foto: Alexander Auer/Archivbild (Quelle: dpa)

Auf der Suche nach der seit 42 Jahren vermissten Monika Frischholz haben Ermittler erneut in der Oberpfalz gegraben - die Arbeiten brachten zunächst aber keine Hinweise auf die verschollene Schülerin. Es sei am Montag nichts gefunden worden, was "auf den ersten Blick" in Zusammenhang mit dem Verschwinden der Schülerin stehen könnte, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte hätten Stofffetzen, anderen Unrat und mutmaßliche Tierknochen entdeckt. Diese sollen nun rechtsmedizinisch untersucht werden.

Die Polizei hatte einen Abschnitt bei Flossenbürg (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) nahe der Stelle untersucht, an der sie schon vergangene Woche gegraben hatte. Er kam den Angaben zufolge als möglicher Ablageort der Leiche in Betracht - diese Vermutung habe sich aber nicht bestätigt, erklärte der Sprecher weiter.

Die damals zwölfjährige Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Mit Hilfe von Zeugenaussagen konnten die Ermittler ihren Fußweg teilweise rekonstruieren. Ende vergangenen Jahres erhielten sie einen neuen Hinweis, der ein Tötungsdelikt nahelegte. Daraufhin rollten die Beamten den Fall wieder auf.

Kräfte des Fachkommissariats für Spurensicherung bei der Kripo Weiden, des Bundeskriminalamts und der Bayerischen Bereitschaftspolizei waren bei der neuerlichen Suche im Einsatz.

Vergangene Woche hatte die Polizei zwei Tage lang an einem Waldrand nahe Flossenbürg ein größeres Areal abgesucht, das etwa zwei Meter tief ausgehoben wurde. Dabei tauchte das Wrack eines VW Käfers auf. Das Auto stehe aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Zusammenhang mit dem Fall, teilte die Polizei mit. Auch weitere Gegenstände wie Unrat und Stofffetzen kamen zum Vorschein.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen, oder den Ermittlern helfen, den Täter zu schnappen, hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von 10 000 Euro ausgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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