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Anklage fordert acht Jahre Haft für früheren Mister Germany

Reuden/Anhalt  

Anklage fordert acht Jahre Haft für früheren Mister Germany

15.04.2019, 18:01 Uhr | dpa

Anklage fordert acht Jahre Haft für früheren Mister Germany. Justitia-Figur

Justitia-Figur auf dem Gerechtigkeitsbrunnnen auf dem Römerberg. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv (Quelle: dpa)

Im sogenannten Reichsbürger-Prozess von Halle hat die Staatsanwaltschaft acht Jahre Haft für den früheren Mister Germany, Adrian Ursache, gefordert. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord an einem Polizisten vor.

Der Angeklagte habe mehrfach beteuert, dass er gewaltbereit sei und sich sein Eigentum mit Gewalt zurückholen werde, sagte Oberstaatsanwalt Uwe Damaschke zum 55. Verhandlungstag am Montag in seinem Plädoyer vor dem Landgericht Halle. Nur seine Schutzkleidung habe einen SEK-Beamten vor dem sicheren Tod bewahrt.

Ursache wird vorgeworfen, bei der gerichtlich angeordneten Zwangsräumung seines Grundstückes in Reuden (Burgenlandkreis) im August 2016 auf den SEK-Beamten geschossen zu haben. Er selbst bestreitet, bewusst und gezielt geschossen zu haben. Er habe sein Grundstück und seine Familie verteidigt. Die Verteidigung sprach von Notwehr des Angeklagten und warf dem Gericht vor, ein "politisches Verfahren" zu führen.

Der Polizeieinsatz auf dem Grundstück sei unverhältnismäßig gewesen. "Es sollte mal wieder bewiesen werden, dass der Staat tätig wird gegen Leute, die Grundrechte in Frage stellen", sagte Rechtsanwalt Manuel Lüdtke. Die Sicherheitsbehörden rechnen Ursache der Bewegung sogenannter Reichsbürger zu. Diese sprechen dem Grundgesetz und den Behörden die Legitimität ab. Die Bewegung wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet und ist teilweise gewaltbereit.

Die Verteidigung forderte, Ursache vom Vorwurf des versuchten Mordes an dem SEK-Beamten freizusprechen. Sie plädierte auf eine Verurteilung des 44-Jährigen wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Wann das Urteil gesprochen wird, war zunächst unklar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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