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"Fridays for Future": Fahrplan für Klimaschutz an Schulen

Magdeburg  

"Fridays for Future": Fahrplan für Klimaschutz an Schulen

15.04.2019, 19:44 Uhr | dpa

"Fridays for Future": Fahrplan für Klimaschutz an Schulen. "Fridays for Future"

Hunderte Schüler beteiligen sich im Zentrum von Halle/Saale an der Demo "Fridays for Future". Foto: Hendrik Schmidt/Archiv (Quelle: dpa)

Die "Fridays for Future"-Bewegung wünscht sich einen konkreten Fahrplan, wie das Thema Klimaschutz im Schulalltag und in konkreten Projekten verankert werden kann. Das sagte der Sprecher der Bewegung in Sachsen-Anhalt, Johan Schneidewind, am Montag nach einem Treffen der Aktivisten mit Bildungsminister Marco Tullner (CDU). Dabei gehe es darum, die Lehrpläne auf den aktuellen Stand der Debatte zu bringen. Auch konkrete Ideen wie Mülltrennung an den Schulen oder Arbeitsgemeinschaften sollten angegangen werden.

"Wir wollen nicht, dass Lehrer sich hinstellen und sagen: "Es gibt den Klimawandel, und du musst Veganer werden"", sagte Schneidewind. Aber Schule müsse das klimafreundliche Bewusstsein stärker vermitteln und junge Menschen zum Nachdenken bringen. In dieser Hinsicht habe er sich mehr von dem zweistündigen Treffen erhofft.

Bildungsminister Tullner zog ein positives Fazit von dem Austausch mit den neun Jugendlichen aus Droyßig, Naumburg, Salzwedel, Dessau-Roßlau und Magdeburg. "Mir ist wichtig, dass man den Impuls der Bewegung auch aufnimmt." Der Dialog solle fortgesetzt werden.

Der nächste Schritt sei ein sogenannter Jugendklimagipfel am 22. Juni. Dort sollen die Jugendlichen mit Vertretern aus Wirtschaft und Landespolitik zusammenkommen, um über Verbesserungsmöglichkeiten in der Politik zu diskutieren und konkrete Projekte zum Thema Klimaschutz zu entwickeln. "Das ist ein schönes Angebot und eine coole Sache", sagte auch Schneidewind von "Fridays for Future".

Die Bewegung geht seit Wochen europaweit auf die Straße, um für stärkere Bemühungen im Klimaschutz zu demonstrieren. Auch in Sachsen-Anhalt sind mehrere Städte dabei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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