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Kaum Neugeborene in Niedersachsen als divers gemeldet

Göttingen  

Kaum Neugeborene in Niedersachsen als divers gemeldet

16.04.2019, 08:25 Uhr | dpa

Kaum Neugeborene in Niedersachsen als divers gemeldet. Plakat wirbt für dritte Option

Ein Plakat für eine dritte Option für die Geschlechtsbezeichung intersexueller Menschen. Foto: Jan Woitas/Archivbild (Quelle: dpa)

Rund drei Monate nach der Einführung der offiziellen Geschlechtsbezeichnung "divers" haben kaum Eltern in Niedersachsen ihre Neugeborenen entsprechend eintragen lassen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in sieben niedersächsischen Städten hervor. In diesem Jahr sei bisher in Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Osnabrück, Oldenburg und Lüneburg kein Baby als divers gemeldet worden. Lediglich in Göttingen gab es einen Fall.

Der Bundestag hatte Mitte Dezember die Einführung einer zusätzlichen Geschlechtsbezeichnung beschlossen. Eltern können ihre Babys als divers eintragen lassen, wenn eine ärztliche Bestätigung der Intersexualität vorliegt. Auch erwachsene Intersexuelle haben die Möglichkeit, ihr Geschlecht in amtlichen Dokumenten nachträglich in "divers" ändern zu lassen. Auch sie benötigen einen Nachweis oder eine eidesstattliche Erklärung. Diese Regelung gilt nicht für Transsexuelle.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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