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Kirchenbauleiter: Brandschutz im Nordosten ausreichend

Rostock  

Kirchenbauleiter: Brandschutz im Nordosten ausreichend

16.04.2019, 11:28 Uhr | dpa

Der Brandschutz in den Kirchen im Kirchenkreis Mecklenburg ist nach Einschätzung des zuständigen Fachmanns ausreichend. Jede der 468 Kirchen und Kapellen werde alle zwei Jahre von einem Experten mit Blick auf den vorbeugenden Brandschutz begangen, sagte Bau-Fachbereichsleiter Kurt Reppenhagen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Bei Mängeln werden Auflagen erteilt." Am Montagabend hatte die Kathedrale Notre-Dame in Paris in großem Ausmaß gebrannt. Die Ursache könnten Bauarbeiten am Dach gewesen sein.

Im Fokus stünden bei den Kontrollen vor allem die elektrischen Anlagen, sagte Reppenhagen. Denn wenn diese defekt seien, stelle das eine Brandgefahr dar. Weitere Risiken sind demnach offenes Licht sowie Bauarbeiten. Hier sei äußerste Vorsicht angebracht. Bei Schweißarbeiten am Dach müsse beispielsweise eine Brandwache nachkontrollieren, dass alles in Ordnung sei.

Gegen alle Gefahren könne man sich nicht 100-prozentig absichern, sagte der Experte mit Blick auf den verheerenden Brand in Paris. Die Kirchen im Nordosten verfügten nicht alle über Rauchmelder. "Das würde auch nichts bringen, das wäre eine Scheinsicherheit", sagte Reppenhagen. Die Rauchmelder müssten bei der Feuerwehr aufgeschaltet werden, damit sie jemand höre. Doch sie würden auf den Kirchendachböden einstauben und Fehlalarme auslösen, sagte er. Auch Sprinkleranlagen und Wassertanks gebe es nicht unter Kirchendächern. Das sei in den historischen Bauten nicht möglich.

Eine Brandkatastrophe wie in Paris sei sehr selten, sagte Reppenhagen. Er könne sich in Mecklenburg nur an einen Kirchenbrand in den letzten Jahren erinnern: In Lübsee (Landkreis Rostock) ging 2013 der Kirchturm durch Blitzschlag in Flammen auf. Die Feuerwehr habe den Brand damals schnell unter Kontrolle gebracht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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