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Deponie-Unglück: CDU-Fraktionschef Baldauf will Transparenz

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Deponie-Unglück: CDU-Fraktionschef Baldauf will Transparenz

16.04.2019, 17:17 Uhr | dpa

Deponie-Unglück: CDU-Fraktionschef Baldauf will Transparenz. Christian Baldauf (CDU)

Christian Baldauf (CDU), Vorsitzender der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag. Foto: Andreas Arnold/Archivbild (Quelle: dpa)

Rund acht Monate nach dem Deponie-Unglück in Hessheim hat der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, Transparenz gefordert. "Keiner weiß, ob es Gefahren gibt oder nicht. Das ist ein riesen Versäumnis der Landesregierung", sagte Baldauf am Dienstag am Rande einer Sitzung des Umweltausschusses in Mainz. Die Landesregierung müsse alle Unterlagen offenlegen.

Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) sagte, sie verstehe alle Sorgen und sei selbst für eine Offenlegung der Untersuchungsergebnisse. Höfken verwies aber auch auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, in die man sich nicht einmischen dürfe.

Der Betrieb der Mülldeponie im Rhein-Pfalz-Kreis läuft weiter. Ein Vertreter der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd sagte im Landtagsausschuss, bei Inspektionen der Anlage seien bislang keine Mängel gefunden worden, die eine Stilllegung rechtfertigten.

Bei dem Deponie-Unglück waren im August 2018 zwei Menschen gestorben. Ursache des Unglücks war nach Erkenntnissen der Justiz die falsche Beschriftung eines Containers. Wie die Staatsanwaltschaft im März mitteilte, kam es beim Umfüllen zu einer chemischen Reaktion - dabei wurde hochgiftiger Schwefelwasserstoff freigesetzt. Der Inhalt war demnach fälschlich als Säure gekennzeichnet. Dies sei weiterhin der Stand der Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Sie ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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