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Minister Pinkwart wird "Aalkönig"

Bad Honnef  

Minister Pinkwart wird "Aalkönig"

16.04.2019, 17:33 Uhr | dpa

Minister Pinkwart wird "Aalkönig". Andreas Pinkwart (FDP)

Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) beantwortet Fragen von Journalisten. Foto: Federico Gambarini/Archiv (Quelle: dpa)

Fettige Finger statt Firmen-Förderbescheide: Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) kann künftig auf einem weiteren Chefsessel Platz nehmen - und zwar als "Aalkönig" auf dem "Thron der rheinischen Aalmonarchie". So will es das Aalkönigskomitee in Bad Honnef, dessen Entscheidung am Dienstag samt augenzwinkernder Begründung bekannt wurde. Auf der Suche nach einem neuen Regenten habe man vielerorts im Rheinland die Netze ausgeworfen und freue sich nun "über den glücklichen Fang eines schwergewichtigen Gelbaals". Der FDP-Mann habe Untiefen gemeistert und sich nicht von Fallenstellern einfangen lassen.

Das Komitee zollte dem "wendigen FDP-Politiker" Respekt. Er sei mit Glück und Gespür auch in schwerer See auf klarem Kurs geblieben, hieß es in der Begründung. Seine Aufgaben als Minister werde Pinkwart meistern mit der Devise "Mehr Freiheit für Aale und uns alle".

Und Pinkwart? Der strahlte. Es sei für ihn "eine große Ehre und Freude, in den Kreis der Aalkönige aufgenommen zu werden", erklärte er am Dienstag. "Der Stadt Bad Honnef fühle ich mich eng verbunden, da ich sie und den Rhein-Sieg Kreis in früheren Jahren als Abgeordneter im Bundestag vertreten durfte." Pinkwart wurde in Berg Seelscheid geboren, gut 30 Kilometer von Bad Honnef entfernt.

Der kuriose Titel wird seit 2003 an Persönlichkeiten verliehen. Die Einnahmen des Proklamationsfestes - in diesem Jahr am 6. September auf dem Petersberg - gehen an soziale Projekte. Viele Prominente übernahmen die Aal-Regentschaft - darunter der einstige Außenminister Hans-Dietrich Genscher und der heutige FDP-Parteichef Christian Lindner. Pinkwart folgt auf dem aaligen Thron auf die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD).

Die Veranstaltung ist auch ein nostalgischer Blick zurück: Kommerzielle Aalfischerei ist seit den 80er Jahren Geschichte in der Region. Nach eigenem Bekunden mag Pinkwart übrigens Aal.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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