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Thüringens Image-Kampagne: 150 Millionen Klicks seit Start

Erfurt  

Thüringens Image-Kampagne: 150 Millionen Klicks seit Start

17.04.2019, 03:57 Uhr | dpa

Thüringens Image-Kampagne: 150 Millionen Klicks seit Start. Wolfgang Tiefensee

Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschafts- und Wissenschaftsminister von Thüringen. Foto: Bodo Schackow/Archivbild (Quelle: dpa)

Thüringen setzt bei seiner Image-Kampagne auf Emotionen und Klicks im Internet. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zog am Mittwoch in Erfurt eine positive Bilanz der im Herbst 2017 gestarteten Werbeaktion, die besonders auf Fachkräfte und angehende Studenten abzielt. Geworben wird mit Thüringern und Zugereisten, die sich im Freistaat eine Perspektive geschaffen haben. 150 Millionen Mal seien die verschiedenen kleinen Texte mit Überschriften wie "Ich bin eine Thüringerin aus Tallinn" über eine Erfurter Modeunternehmerin bisher im Internet angeschaut worden.

Für das Thüringen-Marketing würden in diesem Jahr 3,2 Millionen Euro ausgegeben, sagte Tiefensee. Bisher waren es rund 3,5 Millionen Euro jährlich. Der Minister verwies unter anderem auf das Bauhaus-Jubiläum, auf das der Freistaat auch international aufmerksam gemacht habe.

Vor allem über die Lebensqualität und die beruflichen Möglichkeiten angesichts des Fachkräftemangels solle mit der Kampagne Lust auf Thüringen gemacht werden, sagte Tiefensee. "Wir sind in einem knallharten Wettbewerb."

Im Unterschied zu anderen Bundesländern setze Thüringen ausschließlich auf große Internet-Plattformen und soziale Netzwerke bei der Image-Kampagne, werbe mit persönlichen Geschichten und spreche einzelne Zielgruppen an. "Wir schießen nicht mit der Schrotflinte in der Hoffnung, dass der Truthahn runterfällt", so Tiefensee. Auf gedruckte Plakate oder Anzeigen werde 2019 komplett verzichtet. Tiefensee sagte, das Budget sei im Vergleich mit anderen Bundesländern eher klein.

Er bescheinigte dem Freistaat ein Imageproblem. "Das wissen wir aus Umfragen." Zu lange sei Thüringen bei der Suche nach Industrie-Investoren als Billiglohnland verkauft worden. Aber gerade bei den Löhnen gebe es derzeit viel Bewegung nach oben - allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Derzeit habe Thüringen die viertletzte Stelle beim Lohnniveau im Vergleich der Bundesländer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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