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Land will Oranienburg bei Bombenräumung stärker unterstützen

Potsdam  

Land will Oranienburg bei Bombenräumung stärker unterstützen

17.04.2019, 12:23 Uhr | dpa

Land will Oranienburg bei Bombenräumung stärker unterstützen. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild (Quelle: dpa)

Brandenburgs Landesregierung will die Stadt Oranienburg (Oberhavel) bei der Räumung von Weltkriegsbomben stärker unterstützen. Nach einem Kabinettsbeschluss solle der Zentraldienst der Polizei für den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) mehr Personal bekommen und als Sonderordnungsbehörde dort zusätzliche Aufgaben übernehmen, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

So soll der KMBD die Untersuchungen von Flächen durch gewerbliche Firmen kontrollieren und die Bescheinigungen für Kampfmittelfreiheit ausstellen. Die Stadt soll auch in Gebieten, die als weniger belastet gelten, finanzielle Unterstützung vom Land für die Bombensuche beantragen können.

"Seit 1991 sind in der Stadt Oranienburg mit Hilfe des Zentraldienstes der Polizei und seinem Kampfmittelbeseitigungsdienst mehr als 200 Großbomben erfolgreich entschärft beziehungsweise gesprengt worden", sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Oranienburg sei wie keine andere Stadt in Deutschland von der Kampfmittelbeseitigung betroffen. "Mit der Gesetzesänderung schaffen wir die Voraussetzungen, hier neue Wege zu gehen."

Der Landtag muss dem Gesetz, das Oranienburg befristet auf drei Jahre zur Modellregion für Kampfmittelbeseitigung machen soll, noch zustimmen. Dem Zentraldienst wurden mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 13 zusätzliche Stellen bewilligt. Für beide Jahre wurden zusätzlich vier Millionen Euro für die Kampfmittelbeseitigung eingestellt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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