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Schlachthof öffnet nach Tierquälereivorwürfen wieder

Oldenburg  

Schlachthof öffnet nach Tierquälereivorwürfen wieder

17.04.2019, 13:09 Uhr | dpa

Ein von Tierschützern kritisierter Rinderschlachthof in Oldenburg hat nach einem Umbau nun wieder den Betrieb aufgenommen. Das sagte ein Sprecher der Goldschmaus-Gruppe aus Garrel (Kreis Cloppenburg) am Mittwoch. Im November hatte der Verein Deutsches Tierschutzbüro Videos gezeigt, die mit versteckter Kamera in dem Schlachthof aufgenommen worden sein sollen. Die Bilder zeigen, wie Rinder nicht fachgerecht betäubt und bei Bewusstsein getötet werden.

Nach Angaben der Tierschützer sind auf den Aufnahmen auch Veterinäre zu sehen, die untätig bleiben. Der Schlachthofbetreiber hatte die Vorwürfe im Grundsatz eingeräumt, aber vor allem Werkvertragsarbeitern die Schuld gegeben.

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg ihre Ermittlungen zu möglicher Tierquälerei bei dem Oldenburger Betrieb noch nicht beendet. Nach wie vor werden nach Angaben eines Sprechers die von Tierschützern vorgelegten Videoaufnahmen ausgewertet. Dasselbe gelte auch für Aufnahmen aus einem inzwischen geschlossenen Schlachthof in Bad Iburg.

Inzwischen seien 15 Millionen Euro in den Oldenburger Betrieb investiert worden, sagte der Goldschmaus-Sprecher. Wie am Stammsitz in Garrel sollen dort keine Werkarbeiter, sondern nur festangestellte Mitarbeiter eingesetzt werden. Unter anderem sei im Bereich der Betäubung ein Videoüberwachungssystem installiert worden, um den Tierschutz zu gewährleisten.

Die beiden Vereine Deutsche Tierschutzbüro und die Soko Tierschutz haben in vier niedersächsischen Schlachthöfen aufgedeckt, dass dort Rinder, die eigentlich nicht geschlachtet werden dürften, grausam misshandelt und getötet werden. Betroffen sind Betriebe in Laatzen, Oldenburg, Bad Iburg und zuletzt in Düdenbüttel bei Stade. Wegen des Vorwurfs, nicht ausreichend zu ermitteln, hat die Soko Tierschutz inzwischen die Zentralstelle für Landwirtschaftsstrafsachen der Staatsanwaltschaft Oldenburg bei der Generalstaatsanwaltschaft angezeigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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