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Thüringens Spargelbauern hoffen auf ertragreiche Saison

Kutzleben  

Thüringens Spargelbauern hoffen auf ertragreiche Saison

17.04.2019, 15:00 Uhr | dpa

Thüringens Spargelbauern hoffen auf ertragreiche Saison. Eine Frau hält Spargel in der Hand

Eine Frau hält Spargel in der Hand. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild (Quelle: dpa)

Als eines der letzten Anbaugebiete in Deutschland ist Thüringen in die Spargelsaison gestartet. Nach dem Temperaturanstieg der vergangenen Tagen sprieße das Gemüse nicht mehr nur unter Folientunneln, sagte der Geschäftsführer des Spargelhofs Kutzleben, Jan-Niclas Imholze am Mittwoch. "Zu Ostern werden wir die ersten größeren Mengen an Thüringer Spargel haben."

Der Betrieb in Kutzleben, wo die Saison traditionell mit der Kür der Spargelkönigin eröffnet wird, ist einer der größten Produzenten des Stangengemüses in Thüringen. "Wir ernten in diesem Jahr von 150 Hektarn. Auf 50 Hektar werden neue Spargelkulturen angelegt", sagte der Geschäftsführer.

Als Grund für den relativ späten Start nannte Imholze die klimatischen und die Bodenbedingungen im Freistaat. Die schweren, nährstoffreichen Böden, die dem Frühlingsgemüse seinen besonderen Geschmack gäben, würden sich langsamer als Sandböden erwärmen.

Spargel, der bereits im März angeboten werde, wachse quasi mit einer Fußbodenheizung. Dabei werde Abwärme beispielsweise von Biogasanlagen in die Felder gebracht. "Das machen wir vor allem aus Kostengründen nicht", sagte Imholze.

Spargel wird in Thüringen nach Angaben des Statistischen Landesamts auf einer Fläche von knapp 300 Hektar angebaut - vor allem im Unstrut-Hainich-Kreis, aber auch im Altenburger Land. Die Anbaufläche ist seit einigen Jahren relativ stabil. Neben Kutzleben gehört eine Agrargesellschaft im benachbarten Herbsleben zu den größten Anbietern. Zur neuen Spargelkönigin wurde Tina Kayser aus Herbsleben gekürt, die als kaufmännische Angestellte in Erfurt arbeitet.

2018 hatten die Spargelbauern eine von der Menge her gute Ernte eingefahren. Der Ertrag lag bei neun Tonnen pro Hektar. Damit wurde der langjährige Durchschnittswert um knapp ein Viertel übertroffen, berechnete das Statistische Landesamt. Für die Betriebe sei es jedoch ein wirtschaftlich schlechtes Jahr gewesen, so der Geschäftsführer des Spargelhofs Kutzleben. "Wir haben zwar viel geerntet, aber wegen der Trockenheit hat die Qualität gelitten." Es habe ein 2018 Überangebot gegeben, die Preise seien dadurch niedrig ausgefallen.

Thüringen gehört zu den kleineren Spargelanbaugebieten in Deutschland. Die Saison geht traditionell bis zum 24. Juni - dem Johannistag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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