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FDP: Beraterkosten für HSH Nordbank steigen

Hamburg  

FDP: Beraterkosten für HSH Nordbank steigen

17.04.2019, 15:37 Uhr | dpa

Die Kosten für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der HSH Nordbank sind nach Berechnungen der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft noch höher als bislang veranschlagt. Frühere Senatsauskünfte sowie zusätzliche Informationen aus dem Geschäftsbericht der Bank für das Jahr 2018 ergeben eine Summe von rund 419 Millionen Euro, sagte der Fraktionsvorsitzende Michael Kruse am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Bislang waren Kosten für Gutachter, Rechtsberater, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Treuhänder in Höhe von 306 Millionen Euro bekannt. Nun gebe es erstmals ein vollständiges Bild, sagte Kruse. Mit der neuen Summe wären mehr als 40 Prozent des Kaufpreises für die HSH Nordbank von einer Milliarde Euro in Beraterhonorare geflossen.

"Diese Zahl ist ein mahnendes Beispiel für die Politik in Hamburg", sagte Kruse. "Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, weshalb er sich aus umfangreichen und komplizierten Geschäftstätigkeiten zurückziehen sollte." Die Politik des rot-grünen Senats gehe dabei in die falsche Richtung. Mit mehr als 400 öffentlichen Unternehmen und jährlich steigenden Bilanzsummen wachse das Risiko der Steuerzahler jedes Jahr. "Es wird Zeit, dass wir in Hamburg eine umfassende Aufgabenkritik machen und das Beteiligungsportfolio der Stadt verkleinern, um Risiken für die Hamburger zu senken."

Die HSH Nordbank war Ende November unter großen Verlusten für die Steuerzahler an US-amerikanische Investmentfonds verkauft worden. Dabei handelte es sich um die erste Privatisierung einer deutschen Landesbank. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hatte die hohen Kosten für externe Experten mit dem besonders komplexen Geschäft und der notwendigen hoch spezialisierten Expertise begründet. Die HSH Nordbank ist mittlerweile als Hamburg Commercial Bank am Markt für mittelständische Firmenkunden aktiv.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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