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Wieder zahlreiche vergiftete Vögel in der Oberpfalz entdeckt

Cham  

Wieder zahlreiche vergiftete Vögel in der Oberpfalz entdeckt

17.04.2019, 16:06 Uhr | dpa

Wieder zahlreiche vergiftete Vögel in der Oberpfalz entdeckt. Mäusebussard

Ein Mäusebussard (Buteo buteo) fliegt über eine Wiese. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Zahlreiche vergiftete Vögel sind erneut in der Oberpfalz entdeckt worden. In den vergangenen Wochen seien im Landkreis Cham zwei tote Mäusebussarde und 35 tote Stare gefunden worden, berichtete der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Mittwoch. "Seit 2017 wurden dort bereits rund 60 Vögel nachweislich illegal durch Abschuss oder Vergiftung ums Leben gebracht." Die Polizei erklärte, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien.

Die Tiere sind nach den Untersuchungen mit dem illegalen Pflanzenschutzmittel Carbofuran getötet worden. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Regensburg sagte, dass noch unklar sei, ob es sich um gezielte Anschläge auf die Vögel handele, oder ein Bauer das seit mehr als zehn Jahren verbotene Mittel auf seinen Feldern noch einsetze.

Der LBV hält es für nicht ausgeschlossen, dass Giftköder extra ausgelegt wurden. "Genauso wie es die Greifvögel und Stare erwischt hat, stellen möglicherweise ausgelegte Giftköder auch für Kinder und Hunde eine echte Gefahr dar", erklärte LBV-Landesfachbeauftragter Andreas von Lindeiner. Die Umweltschützer rieten Eltern im Gebiet der Städte Cham und Roding, dass sie ihre Kinder besonders beaufsichtigen. Hundebesitzer sollten die Vierbeiner nicht von der Leine lassen.

Schon in der Vergangenheit waren etliche Greifvögel in Ostbayern an dem Pflanzengift gestorben. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Florian von Brunn, forderte eine konsequentere Verfolgung solcher Umweltstraftaten. "Die Vergiftung von zum Teil streng geschützten Wildvögeln mit dem hochwirksamen Kontaktgift sind widerwärtige Taten von Kriminellen, die dem Natur- und Artenschutz schweren Schaden zufügen", sagte er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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