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Berlin zweifelt an freiem Eintritt für Humboldt Museum

Berlin  

Berlin zweifelt an freiem Eintritt für Humboldt Museum

17.04.2019, 17:04 Uhr | dpa

Berlin zweifelt an freiem Eintritt für Humboldt Museum. Humboldt Forum

Das Berliner Schloss, davor die als Provisorium errichtete Humboldt-Box. Foto: Paul Zinken/Archivbild (Quelle: dpa)

Berlins Kultursenator Klaus Lederer zweifelt am geplanten freien Eintritt für das Humboldt Forum im neuen Schloss. Von Seiten des Bundes seien Zusagen für die finanzielle Verteilung innerhalb des Hauses zurückgenommen worden, sagte der Linke-Politiker am Mittwoch.

Berlin habe "nicht den Spielverderber machen wollen, sondern geguckt, ob wir diesen freien Eintritt auch mitmachen können". Im Gegenzug sollte es laut Lederer Zugeständnisse bei der Kostenverteilung im Haus geben. "Aber natürlich müssen wir am Ende auch gucken, wie wir die Ressourcen bekommen, die wir für unsere Kultureinrichtungen brauchen."

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) will den kostenlosen Zugang zum Humboldt Forum für drei Jahre als Pilotprojekt testen lassen. Das Vorhaben wird auch bei umliegenden Einrichtungen kritisch gesehen, etwa auf der direkt benachbarten Museumsinsel. Dort müssen Besucher weiter Eintritt bezahlen.

Berlin will seine Landesmuseen einen Sonntag pro Monat ohne Eintritt öffnen und dies mit neuen Vermittlungsangeboten verbinden. Lederer will damit "auch die Menschen erreichen, die normalerweise nicht ins Museum gehen".

Das Humboldt Forum im Berliner Schloss soll von Ende 2019 an als Museums- und Kulturzentrum schrittweise öffnen. Hauptnutzer wird die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit ihrer ethnologischen und asiatischen Sammlung. Auch das Land Berlin und die Humboldt Universität bekommen Ausstellungsflächen. In dem rund 600 Millionen Euro teuren Bau sollen mehr als 20 000 Objekte aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien zu sehen sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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