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Grüne für autonomes Fahren und Nahverkehr auf Nachfrage

Mainz  

Grüne für autonomes Fahren und Nahverkehr auf Nachfrage

17.04.2019, 17:48 Uhr | dpa

Grüne für autonomes Fahren und Nahverkehr auf Nachfrage. Bernhard Braun (Grüne)

Bernhard Braun, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Rheinland-Pfalz, spricht während einer Sitzung im Landtag. Foto: Silas Stein/Archivbild (Quelle: dpa)

Selbstfahrende Fahrzeuge zusammen mit öffentlichem Nahverkehr auf Nachfrage können nach Ansicht der Grünen die Verkehrsprobleme in Rheinland-Pfalz lösen. "So braucht man weniger Autos für die gleiche Kilometerleistung", sagte der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Bernhard Braun, am Mittwoch in Mainz. Der öffentliche Verkehrsraum könne dann anders aufgeteilt werden und biete mehr Raum für Fahrräder, Fußgänger und auch etwa für Tretroller mit Elektromotor (E-Scooter).

Autonome Shuttlebusse seien eher etwas für kurze Strecken in der Stadt, sagte Braun. Der ländliche Raum profitiere dagegen vor allem von Bussen auf Nachfrage. Die Grünen stützen sich dabei auf ein Gutachten zum autonomen Fahren im öffentlichen Verkehr, das sie zusammen mit anderen Grünen-Fraktionen in Deutschland in Auftrag gegeben haben.

Den Anteil der Fahrräder am Verkehr wollen die Grünen bis 2030 im Durchschnitt des Landes von derzeit 8 auf 20 Prozent steigern. Der überall spürbare Trend zum Rad werde mit E-Bikes verstärkt, sagte Braun. Notwendig seien die rasche Umsetzung von Radschnellwegen und ein landesweiter Radverkehrsbeauftragter, der die Planungen zusammenfasse. Gebraucht werde auch ein Ansprechpartner, der den Gemeinden helfe, schnell bei der Entwicklung des Radverkehrs voran zu kommen. "An den Finanzen scheitert es nicht. Es ist genug Geld da."

Die Radwege müssten breit genug und so sicher sein, dass sie auch für Familien und Schüler geeignet seien, betonte Braun. Die Räder - auch 5000 Euro teure E-Bikes - sollten sicher abgestellt werden können, damit das Umsteigen auf andere Verkehrsträger möglich werde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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