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Neue Ausbildung für angehende Ökolandwirte

Magdeburg  

Neue Ausbildung für angehende Ökolandwirte

18.04.2019, 05:19 Uhr | dpa

Neue Ausbildung für angehende Ökolandwirte. Umweltministerin Claudia Dalbert

Sachsen-Anhalts Agarministerin Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen) beim Sachsen-Anhalt-Tag auf der Grünen Woche. Foto: Soeren Stache/Archiv (Quelle: dpa)

Wer sich in seinem Berufsweg auf ökologische Landwirtschaft spezialisieren möchte, kann künftig ein neues Ausbildungsangebot nutzen. An der Berufsschule Salzwedel wird zum Schuljahr 2019/2020 ein zweijähriger Ausbildungsgang mit einem Schwerpunkt auf ökologische Landwirtschaft eingerichtet. Bildungs- und Agrarministerium schlossen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung für eine Fachschule Ökolandbau ab, wie die beiden Ressorts gemeinsam mitteilten.

Ökolandbau sei in Sachsen-Anhalt weiter auf dem Vormarsch, erklärte Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne). "Damit die Betriebe erfolgreich wirtschaften können, brauchen sie gut ausgebildete Fachkräfte." Das neue Ausbildungsangebot vermittle speziell die Kompetenzen, die in ökologisch wirtschaftenden Betrieben gebraucht würden, sagte Dalbert. Um die Einrichtung der Fachschule hatte die Regierungskoalition aus CDU, SPD und Grünen lange gerungen. Es sei nun gelungen, eine Verabredung aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen, sagte Bildungsminister Marco Tullner (CDU).

Verantwortet wird der am Standort Salzwedel angebotene Bildungsgang von der Fachschule für Landwirtschaft in Haldensleben. Bewerber müssen eine einschlägige Berufsausbildung nachweisen und die Berufsschule abgeschlossen haben. Auch eine mindestens einjährige Berufstätigkeit ist Voraussetzung. Azubis können diese auch im Rahmen eines Praktikums leisten - die Ausbildung verlängert sich dann um ein Jahr. Auch Quereinsteiger sollen eine Chance bekommen. Sie müssen allerdings mindestens fünf Jahre Berufserfahrung nachweisen, um die Fachschule für Ökolandbau besuchen zu können.

Jüngste Zahlen zeigen, dass Biolandwirtschaft bei Sachsen-Anhalts Bauern immer beliebter wird. Im vergangenen Jahr stieg die Fläche der Bio-Äcker um mehr als ein Viertel auf rund 92 000 Hektar - ein Plus von etwa 19 000 Hektar im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden dennoch nur 7,8 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet, 2017 waren es 6,2 Prozent gewesen. Die schwarz-rot-grüne Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag einen Zielwert von 20 Prozent ausgegeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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