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Zukunftsmusik im "Elphi"-Parkhaus: autonomes Parken

Hamburg  

Zukunftsmusik im "Elphi"-Parkhaus: autonomes Parken

18.04.2019, 07:50 Uhr | dpa

Zukunftsmusik im "Elphi"-Parkhaus: autonomes Parken. Tests für autonomes Parken geplant

Neolampen beleuchten die Zufahrten des Parkhauses der Elbphilharmonie. Foto: Axel Heimken (Quelle: dpa)

Im Parkhaus der Hamburger Elbphilharmonie wird nächstes Jahr das autonome Parken getestet. Durch das Projekt "SynCoPark" soll es möglich werden, technisch entsprechend ausgerüstete Autos am Eingang des "Elphi"-Parkhauses abzugeben und sie dann nach einem Konzertbesuch am Ausgang wieder abzuholen, wie die Verkehrsbehörde der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Den Manövrier- und Parkvorgang erledigt das Auto selbstständig. Betreiber des Parkhauses ist die Stuttgarter Firma Apcoa. Ähnliches war vor einem Jahr vom VW-Konzern am Hamburger Flughafen demonstriert worden.

Die ersten Tests im Parkhaus des Konzerthauses mit seinen 435 Stellplätzen werden laut Behörde für die zweite Jahreshälfte 2020 erwartet. Bei "SynCoPark" arbeiten Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig (Forschungszentrum Fahrzeugtechnik) und mehrere Industrieunternehmen zusammen. Eingebunden sind auch der Parkhausbetreiber und die Autohersteller VW und BMW.

Derzeit werde ein neues Forschungsparkhaus am Flughafen Braunschweig mit digitaler Infrastruktur ausgerüstet, um dort automatisierte Parkvorgänge zu testen. Die Braunschweiger Erkenntnisse sollen dann auf das Hamburger Parkhaus übertragen werden. Darüber hinaus sollen standardisierte Lösungen entwickelt werden, damit digitale Infrastruktur in Parkhäusern und in Fahrzeugen zertifiziert werden kann.

Autonomes Parken ist ein Baustein des Internationalen Mobilitätskongresses ITS 2021 in Hamburg, für den bereits mehr als 50 Projekte in Angriff genommen wurden. Sie arbeiten unter anderem am autonomen Fahren, Stauprognosen und Mobilitätsplattformen. Das "SynCoPark"-Projekt wird vom Bundesverkehrsministerium mit 2,5 Millionen Euro gefördert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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