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Zahl der Schwerbehinderten steigt

Wiesbaden  

Zahl der Schwerbehinderten steigt

18.04.2019, 12:30 Uhr | dpa

Zahl der Schwerbehinderten steigt. Hinweisschild auf einen Eingang für Rollstuhlfahrer

Ein Hinweisschild auf einen Eingang für Rollstuhlfahrer. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Sozialverband VdK fordert wegen der steigenden Zahl schwerbehinderter Menschen in Hessen deutlich mehr Barrierefreiheit im Nahverkehr, beim Wohnen und in der medizinischen Versorgung. "Vor allem in ländlichen Regionen gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf", sagt der Landesvorsitzende Paul Weimann am Donnerstag in Frankfurt.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes besaßen rund 633 000 Bewohner, also zehn Prozent der Landesbevölkerung, Ende des vergangenen Jahres einen amtlichen Schwerbehindertenausweis. Das sei eine Steigerung um knapp 2,5 Prozent im Vergleich zu 2017. Als schwerbehindert gilt, wer einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder mehr hat.

Den Statistikern zufolge sind 57 Prozent aller Schwerbehinderten mindestens 65 Jahre alt, etwa 21 Prozent waren jünger als 55 Jahre alt. Der Anteil der Männer mit Schwerbehinderung ist der Erhebung nach etwas höher, und fast die Hälfte der Ausweisträger war mehrfach behindert.

Der häufigste Art der Behinderung seien innere Organe, die in ihrer Funktion beeinträchtigt seien. Vor allem das Herz und der Kreislauf sind häufig gestört, so die Statistiker.

Darauf folgten Querschnittslähmungen, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderungen und Suchtkrankheiten: etwa 30 Prozent der Ausweisträger litten darunter. Bei 21 Prozent seien Wirbelsäule und Rumpf geschädigt, sechs Prozent hätten Sehstörungen oder seien blind. Den maximalen GdB von 100 hatten laut des Statistischen Landesamtes etwa 24 Prozent aller schwerbehinderten Menschen, einen GdB von 50 hatten rund 33 Prozent.

Darüber hinaus verfügten Ende 2018 rund 153 700 Menschen zwar über das Recht, einen amtlichen Schwerbehindertenausweis zu erhalten, hätten diesen aber bislang nicht beantragt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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