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Schau im Hygiene-Museum erzählt von Pflanzen und Menschen

Dresden  

Schau im Hygiene-Museum erzählt von Pflanzen und Menschen

18.04.2019, 13:09 Uhr | dpa

Schau im Hygiene-Museum erzählt von Pflanzen und Menschen. Tulpen blühen vor dem Deutschen Hygiene-Museum

Tulpen blühen vor dem Deutschen Hygiene-Museum. Foto: Sebastian Kahnert (Quelle: dpa)

In einer neuen Ausstellung widmet sich das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden dem wechselvollen Verhältnis von Pflanzen und Menschen. Auf rund 800 Quadratmeter ermöglichen rund 300 Exponate einen Streifzug durch die Welt der Pflanzen. "Danach wird man Pflanzen wahrscheinlich nie wieder so sehen wie vorher", sagte Kuratorin Kathrin Meyer am Donnerstag in Dresden.

Von Freitag an bis zum 19. April 2020 ist die Ausstellung "Von Pflanzen und Menschen" zu sehen. Es geht um Mythen und vorchristliche Traditionen, Pflanzen als Grundlage für das Leben, als Nahrung, Baustoff und Heilmittel - und die ökologischen Konflikte, die sich aus der Nutzung ergeben. Die Ausstellung stelle angesichts der "Fridays for Future"-Proteste von Schülern auch einen Bezug zu aktuellen Debatten her, erklärte Museumsdirektor Klaus Vogel.

Die dreigeteilte Sonderschau ist inspiriert von einer Blume, der man in drei Räumen von der Wurzel über Blätter bis hin zur Blüte folgt. Im ersten Teil - "Zu den Wurzeln" - geht es um die Ursprünge des Lebens und um Theorien und Methoden der Pflanzenbestimmung. In "Saat und Ernte" beschäftigt sich die Schau mit der Rolle der Pflanze für den Menschen. "Wir ernähren uns von ihnen, trinken Kaffee oder Tee, heilen unsere Krankheiten mit Pflanzen oder stellen Kleider her", so Kuratorin Meyer. Pflanzen seien "stille Begleiter des Alltags". Dennoch verhalte sich der Mensch, als sei die Vielfalt des Lebens unzerstörbar, so Meyer. Im dritten Teil "Ins Grüne" geht es um Blüten und Gärten, die für Menschen und Insekten lebenswert sind.

Gezeigt werden in der Schau historische und aktuelle Foto- und Videoarbeiten, Pflanzenbücher aus dem 15. Jahrhundert und ausgefallene Stücke wie ein Miniaturgarten aus gefärbtem Menschenhaar. In einer Sound-Installation ist das Knacken einer Kiefer zu hören, die unter der Trockenheit leidet.

Begleitet wird die Schau von zahlreichen Veranstaltungen wie etwa einem "Science Slam" zum Thema Wald am 9. Mai. Auch Schüler sind zum Mitmachen eingeladen: Sie können erkunden, ob der Schulhof ein guter Lebensraum für Insekten und Vögel ist und ihre Forschungsergebnisse in der Ausstellung in Form von Fotos, Comics oder Zeichnungen präsentieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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