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Kirchenpräsident Schad ruft zu Toleranz auf

Neustadt an der Weinstraße  

Kirchenpräsident Schad ruft zu Toleranz auf

19.04.2019, 17:06 Uhr | dpa

Zu Toleranz und demokratischem Handeln hat der Präsident der evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, aufgerufen. Dies sei gerade in Zeiten von Abschottung und Abgrenzung eine "starke Antwort auf Populismus und Extremismus", sagte er beim Karfreitagsgottesdienst in der Stiftskirche in Neustadt/Weinstraße. Der am Kreuz gestorbene Christus mahne, Fremde nicht wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion auszugrenzen und jeder Art von "Mitläufertum, Sensationslust und Zynismus" eine Absage zu erteilen. Mit Blick auf die Europawahl sagte Schad laut Mitteilung: "Wir brauchen das Gespräch der Kulturen und Religionen untereinander."

Bischof Stephan Ackermann sagte im Trierer Dom, auch 2000 Jahre nach Christus sehe die Welt überhaupt nicht erlöst aus. Er verwies einer Mitteilung zufolge auf Konflikte, Krisen und ungelöste Fragen wie der nach globaler Gerechtigkeit oder der des Klimaschutzes. Auch die Kirche werde sowohl von innen als auch von außen "wahrlich nicht als ein Raum eines erlösten Miteinanders wahrgenommen, als ein Ort, an dem man befreit aufatmen kann."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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