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Museum und Nürburgring: Wo sich Verliebte das Jawort geben

Koblenz  

Museum und Nürburgring: Wo sich Verliebte das Jawort geben

20.04.2019, 10:29 Uhr | dpa

Museum und Nürburgring: Wo sich Verliebte das Jawort geben. Trauung

Ein Bräutigam streift bei der Trauung seiner Braut den Ehering über den Finger. Foto: Andreas Lander/Archivbild (Quelle: dpa)

Den angeblich schönsten Tag im Leben in einem 08/15-Standesamt beginnen? Manche Paare suchen für die Hochzeit etwas anderes. In Rheinland-Pfalz gibt es eine ganze Reihe außergewöhnlicher Orte für das Jawort, zum Beispiel Burgen und Schlösser, Schieferstollen und Museen. Eine Auswahl:

TECHNIK MUSEUM SPEYER

Nicht häufig, aber möglich sind Trauungen im Technik Museum Speyer, etwa im Frachtraum einer Boeing 747, im Bauch eines riesigen Propellerflugzeugs Antonov An-22 oder an Deck eines Seenotkreuzers, wie Sprecher Holger Baschleben mitteilt. Hochzeitsfeiern nach der Trauung gebe es öfter im Museum. "Sehr häufig beobachten wir übrigens, dass es in unserem Museum zu Heiratsanträgen kommt. Gerade Paare, die sich auf Urlaubsreisen kennengelernt haben, machen ihren Heiratsantrag gerne an Bord unserer Boeing 747."

NÜRBURGRING

Erstmals können Paare auch mit Vollgas am Nürburgring in die Ehe düsen. Die Verbandsgemeinde Adenau und die Rennstrecke in der Eifel haben neben der Start- und Zielgeraden der Grand-Prix-Strecke ein lärmgeschütztes Trauzimmer eingerichtet. Nur zweimal in diesem Jahr sind hier Vermählungen mit Blick auf die Asphaltschleife möglich: am 12. Juli und am 11. Oktober, wie der Nürburgring mitteilt. "An beiden Tagen testen die Teams der VLN Langstreckenmeisterschaft und runden so den perfekten Rahmen ab", heißt es weiter. Von 2020 an sollen Eheschließungen mit Motorsport-Flair an vier Tagen im Jahr möglich sein. "Ich kann mir gut vorstellen, dass da Rennsportfans kommen", sagt Ringsprecher Alexander Gerhard. "Wir haben in den sozialen Medien auch schon Heiratsanträge zum Beispiel beim 24-Stunden-Rennen gesehen."

SCHLOSS STOLZENFELS

Das Jawort können sich Paare auch in einem einst königlichen Wohndomizil bei Koblenz geben: Auf Burg Stolzenfels, einer Perle der Rheinromantik, ist dies im Sommer möglich. "Das hat schon ein gewisses Flair", sagt der Koblenzer Standesamtschef Rainer Adamy. Mit dem Auto zu der einstigen Hohenzollern-Burg hinauffahren darf nur das Hochzeitspaar - die Gäste müssen in einen Shuttlebus einsteigen. Auf Stolzenfels an einem Rheinhang und im Kurfürstlichen Schloss mitten in Koblenz zählt Adamy jedes Jahr insgesamt rund 50 Trauungen.

HISTORISCHER TURM JERUSALEM TRIER

Eine der ältesten Städte Deutschlands ist Trier, berühmt für ihr römisches Erbe. Stadtsprecher Ernst Mettlach sagt, alle regulären Trauungen finden hier im historischen Turm Jerusalem am Domfreihof statt. Dieser stehe beim Trierer Dom, "der ältesten Bischofskirche nördlich der Alpen und Weltkulturerbestätte". Im vergangenen Jahr habe es hier rund 650 Trauungen gegeben. "Auf besonderen Wunsch können sich Paare auch in den Ausgrabungen der römischen Thermen am Viehmarkt trauen lassen", fügt Mettlach hinzu. "Dort gab es im vergangenen Jahr sechs Trauungen.

SCHIEFERBERGWERK MAYEN

In die Tiefe können Paare in Mayen in der Osteifel steigen und sich im Deutschen Schieferbergwerk unter der Genovevaburg trauen lassen. "Da haben wir auf einer Freifläche 40 bis 45 Sitzplätze für Hochzeiten", sagt Jasmin Franz von der Stadtverwaltung. Weitere Hochzeitsgäste könnten dahinter stehen. "Viele Brautleute suchen ja tatsächlich was Außergewöhnliches", ergänzt Franz.

BURG MAUS

Bei vielen Paaren beliebt sind auch Trauungen in Burgen. In Rheinland-Pfalz sind sie an der richtigen Adresse: Im Welterbe Oberes Mittelrheintal gibt es die wohl größte Burgendichte der Welt. Möglich sind Vermählungen beispielsweise im Kurfürstenzimmer auf der Burg Maus hoch über dem Rhein nahe dem weltberühmten Loreley-Felsen.

SEILBAHN KOBLENZ

Nicht mehr möglich ist es, in schwindelerregender Höhe über dem Rhein beim Deutschen Eck zu heiraten. "Trauungen in der Seilbahngondel haben wir nur rund um das Jahr der Koblenzer Bundesgartenschau 2011 angeboten", erklärt Standesamtschef Adamy. Der Aufwand sei zu groß, dies jedes Jahr zu organisieren. Rund 20 Paare seien seinerzeit in einer blumengeschmückten Gondel getraut worden: "Die wurde dafür extra angehalten. In die Gondel passten auch nur maximal etwa 15 Leute." Die übrige Hochzeitsgesellschaft musste warten - den Sektempfang gab es dann an der Talstation.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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