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Justizforen sollen Rechtsunsicherheit bei Vereinen mindern

Rostock  

Justizforen sollen Rechtsunsicherheit bei Vereinen mindern

22.04.2019, 10:17 Uhr | dpa

Justizforen sollen Rechtsunsicherheit bei Vereinen mindern. Katy Hoffmeister

Katy Hoffmeister (CDU) ist zu sehen. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Wer sich mit dem Gedanken einer Vereinsgründung trägt oder Fragen zum Vereinsrecht hat, bekommt in Mecklenburg-Vorpommern Rechtstipps aus erster Hand. Wie Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) mitteilte, beginnt am Mittwoch (24. April) in Rostock eine Reihe von Justizforen, bei denen erfahrene Juristen Auskunft geben. An den gemeinsam von Ministerium und Ehrenamtsstiftung an vier Orten organisierten Veranstaltungen würden unter anderem die jeweiligen Direktoren der Amtsgerichte teilnehmen, kündigte Hoffmeister an. Nach ihren Angaben sind die Amtsgerichte für die Führung der Vereinsregister zuständig. Nach Rostock gebe es auch in Neubrandenburg, Stralsund und Schwerin solche Justizforen für Ehrenamtliche.

Sie selbst habe erfahren müssen, wie kompliziert eine Vereinsgründung sein könne, als sie in Bad Doberan einem Verein mit in die Spur geholfen habe. "Wer keine juristischen Vorkenntnisse hat, der hat es schwer", resümierte Hoffmeister. Denn die Regeln im Vereinsrecht seien nicht immer leicht zu verstehen. Die Gestaltung der Satzung, die rechtssichere Wahl des Vorstandes oder das Anzeigen von Änderungen beim Vereinsregister stellten Vereinsverantwortliche mitunter vor große Herausforderungen. Oft herrsche erhebliche Rechtsunsicherheit. Da sei es gut, wenn man hilfreiche Tipps erhalte, um Stolperfallen zu umgehen. Das Ehrenamt habe alle Hilfe verdient, weil sich Vereine, Initiativen und Verbände aktiv und positiv an der Gestaltung eines guten Miteinanders in der Gesellschaft beteiligten.

Nach Angaben des Justizministeriums gibt es in Mecklenburg-Vorpommern derzeit mehr als 12 000 Vereine. Im Schnitt kämen 100 bis 200 pro Jahr hinzu.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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