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Eichenprozessionsspinner: Mainz und Ludwigshafen gelassen

Mainz  

Eichenprozessionsspinner: Mainz und Ludwigshafen gelassen

22.04.2019, 10:38 Uhr | dpa

Eichenprozessionsspinner: Mainz und Ludwigshafen gelassen. Eichenprozessionsspinner

Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Foto: Patrick Pleul/Archiv (Quelle: dpa)

Obwohl die Raupen des Eichenprozessionsspinners in den kommenden Wochen ihre gefährlichen Brennhaare ausbilden, haben beispielsweise die Städte Mainz und Ludwigshafen noch keine Schritte ergriffen. Sie setzen nach eigenen Angaben vorerst keine chemischen Mittel ein. Für solche Maßnahmen sei es noch zu früh, sagten Sprecher der Städte der Deutschen Presse-Agentur.

Die Anzahl der Raupen hänge davon ab, wie sich das Wetter entwickele, sagte der Mainzer Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr. "Trockenes und warmes Wetter spielt den Eichenprozessionsspinnern in die Karten." Aufgrund der Wetterprognosen rechne er in diesem Jahr mit einer starken Population. Sollte im öffentlichen Raum ein Nest gemeldet werden, werde die Stadt eine Fachfirma beauftragen, die es absauge und verbrenne. Im vergangenen Jahr hätten solche Fälle die Stadt Mainz etwa 10 000 Euro gekostet. Für Nester auf Privatgrundstücken seien die Besitzer verantwortlich.

Das Nesselgift, das sich in den Härchen der Raupe befindet, kann bei Berührungen mit der Haut oder den Schleimhäuten zu Rötungen, Asthma-Anfällen und allergischen Schocks führen. Der Schädling ist an typischen Nestern zu erkennen, die sich wie ein weißes Gespinst oder dichtes Spinnennetz um starke Äste oder Astgabeln in Eichen herumlegen. Die Nester sehen ähnlich aus wie bei der harmlosen Gespinstmotte. Der Eichenprozessionsspinner selbst ist ein unscheinbarer Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von gerade einmal 25 bis 30 Millimetern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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