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CDU und FDP: Schnellere Digitalisierung der Polizeiarbeit

Hamburg  

CDU und FDP: Schnellere Digitalisierung der Polizeiarbeit

23.04.2019, 16:50 Uhr | dpa

CDU und FDP: Schnellere Digitalisierung der Polizeiarbeit. Ein Auto mit dem Aufdruck "Cyber-Polizei"

01.04.2019, Niedersachsen, Hannover: Ein Auto mit dem Aufdruck "Cyber-Polizei" steht auf der Hannover Messe. Foto: Christophe Gateau/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Opposition in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert mehr Tempo bei der Digitalisierung der Polizeiarbeit. "Unsere Beamten sind noch immer viel zu sehr auf Block und Bleistift angewiesen", erklärte der CDU-Innenpolitiker Dennis Gladiator am Dienstag. Es fehle an technischer Ausstattung und an den rechtlichen Grundlagen dafür. "Der Senat lässt zu, dass uns Kriminelle und Gefährder auf der Nase rumtanzen. Damit muss jetzt endlich Schluss sein", verlangte Gladiator.

Der Abgeordnete reagierte auf einen Bericht der "Welt", wonach das Landeskriminalamt nach dreijähriger Forschung auf das Einbruchsprognose-Programm Predictive Policing verzichtet. Ein Grund dafür sei das Fehlen guter digitaler Daten.

"Bei der Digitalisierung hinkt die Polizei in unserer Stadt meilenweit hinterher", meinte der FDP-Innenpolitiker Carl Jarchow. In den Kommissariaten und dem LKA müssten die Beamten oft noch immer wie im vorigen Jahrhundert arbeiten.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Hamburger Polizei auch die Entwicklung eines eigenen Messenger-Dienstes für Handys mit einer Windows-Benutzeroberfläche gestoppt hat. Wie aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Joachim Lenders hervorgeht, kamen die Beamten mit den Geräten nicht zurecht, zudem machten die Akkus schlapp. Nun sollen Smartphones von Apple angeschafft werden. Hierüber hatte zuerst die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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